Nahost

Düstere Zukunft

Dieser Text in der JW erzeugt zusätzliches Interesse; über den bereits gefassten Vorsatz hinaus, die Veranstaltung mit Moshe Zuckermann im Rahmen der JW-Ladengalerie am Freitag zu besuchen. Spontan die beiden Bände zu kaufen, das könnte leicht möglich sein, gerade weil Zuckermann -wie mir aus anderen Texten, Videos etc. bekannt ist- einen angenehmen Kommunikationsstil pflegt; ohne (pseudo)akademische Überhöhung, der notwendigen sachlichen Behandlung des Themas angemessen.

Das lange Wochenende der jW-Ladengalerie

Anbei hier eine Mail, die mich soeben erreichte. Das "lange Wochenende der JW - Ladengalerie" scheint mir in weiten Teilen nicht uninteressant, auch wenn dieses "Wochenende" und bereits ab dem Donnerstag (Fronleichnam) eher nicht in Berlin, denn beispielsweise in Hessen gilt.

Für die Veranstaltung mit Moshe Zuckermann werd' ich mich also gleich mal anmelden; zu den anderen Topics erst noch etwas recherchieren; nachdenken. So have a look:

Abgesang auf das "Jüdische"

Zumindest ein antideutscher Kollateralschaden, wenn man dem ansonsten bedingungslosen, oft besinnungslosen Israelsupport Glauben schenken wollte. Seitdem sich "das Jüdische" via der Beschneidung anschickte, auch hierzulande Jahrtausende alte Riten und Gebräuche über den säkularen Staat, das Grundgesetz zu stellen, da gingen bei den eher bellizistisch orientierten "best friends" alle Alarmglocken an.

A week in photos

Nicht das diese Photostrecke etwas ausergewöhnlich wäre, nicht das diese Bilder "manipuliert" sein könnten, wie die antideutsche Couleur das jüngst zu einem preisgekrönten Foto vermuteten. Es ist der alltägliche Wahnsinn, für den ein Peter Beinart lediglich die Wahl zwischen Apartheid und Bürgerkrieg erkennen kann, wohl alternativlos:

DDR-Checkpoints - surrealistic reload

Glauben mag man das eigentlich nicht, was in diesem Video direkt zu sehen ist und -schlimmer noch- was sich an Rassismus und an Verachtung, an sichtbarem "Spaß" an diesem Verhalten ausdrückt, diese jungen israelischen Soldaten gleichsam surreal zelebrieren. Glauben schon deshalb nicht, weil die Erinnerung als West-Berliner und mit den allfälligen DDR-Kontrollstellen, weil diese bereits als Maximum der Menschenverachtung galten und es großmedial auch immer wieder genau so transportiert wurde.

Gideon Levi

Es sind "ermutigende Nachrichten" nach Gideon Levi in der taz. Oder auch "Good news", wie Larry Derfner dies bei +972mag vor einigen Wochen und in genau dem Zusammenhang schon mal geschrieben hat. Nur genau so wird die Weltgemeinschaft -diffus als Begriff und dennoch zunehmend sehr konkret im Handeln- wirklich und endgültig aufwachen, was den Staat Israel, sein aktuelles Handeln betrifft.

Die doppelten Standards der Anetta Kahane

Den Vorwurf, doppelte Standards zu verwenden, zu bedienen, den müssen sich Kritiker des Staates Israel und gerade was dessen aktuelles Handeln betrifft immer wieder gefallen lassen. Ein richtiger Kampfbegriff also, und nicht nur bei den sog. Antideutschen bei deren oft absurder Jagd auf Antisemiten. Jedoch lässt sich dieser Begriff von den doppelten Standards sehr allgemein verwenden und Bigotterie, gespielte Blauäugigkeit oder auch demonstrative Chuzpe sind Äquivalente.

Go Ahead Chuck Hagel

Wer in den letzten Wochen, so wie meine Wenigkeit sehr generell, den Nahostkonflikt primär über israelische und nordamerikanische Medien verfolgt hat, dem bot sich ein Schauspiel, welches viel über diese "Nominierung" von Jakob Augstein verrät, möglicherweise einen potentiellen Kandidaten für das nächste Jahr bereit hält.

Go Ahead Chuck Hagel

Wer in den letzten Wochen, so wie meine Wenigkeit sehr generell, den Nahostkonflikt primär über israelische und nordamerikanische Medien verfolgt hat, dem bot sich ein Schauspiel, welches viel über diese "Nominierung" von Jakob Augstein verrät, möglicherweise einen potentiellen Kandidaten für das nächste Jahr bereit hält.

Roger Waters address at the UN on behalf of the Russell Tribunal on Palestine

"Thank you very much for receiving me at this moment of solidarity and crisis. I am a musician, not a diplomat, and so I shall not waste this precious opportunity on niceties of protocol. I appear before you as a representative of the fourth Russell Tribunal on Palestine and in that capacity I am representing global civil society. By way of preamble I should say my remarks here today are not personal or driven by prejudice or malice, I am looking only to shed some light on the predicament of a beleaguered people"

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