6 Jul 2013

W8-Odyssee

Submitted by ebertus

UEFI ante portas.... ist das der nächste Deal von BigBrother & Co um dieser, das schöne Geschäftsmodell störenden, die Überwachung behindernden "freien Software" final den Garaus zu machen?

Möglich ist es schon, dass Samsung in diesem Gerät, diesem Bios ein paar spezielle "Schweinereien" eingebaut hat. Aber das muss ebenso Spekulation bleiben, wie ein in dieser Leidensgeschichte vermutete "Deal" zwischen Samsung und Microsoft. Das Thema hat mehrere Ebenen, sollte Konsequenzen zeitigen, auch auch für das eigene Verhalten, spätestens dann, wenn eine Neuanschaffung, ein Systemwechsel in das Haus steht.

Das neue Windows -und gern in den Versionen 8xyz (feel free), einem die eher "dritten" Interessen dienenden Tools kaum tragen könnenden Vista ähnlich, dieses W8 markiert wohl einen weiteren Microsoft-Flop. Eine Krücke, die allerdings nun weniger als damals bei Vista mit schnöder Macht von Microsoft in den Markt gedrückt werden kann. Einzig die sog. Hybridgeräte (als Notebook und Tablet) wären ein Grund gewesen, diesem W8 noch eine Chance zu geben. Die sinnvollere Variante scheint jedoch, dass ein separates Tablet -unter Android, oder besser noch unter dem kommenden Firefox-OS- die mobilen und securityseitig unkritischen Anforderungen, gar den Spieltrieb adressiert; dass ein ernsthaftes Arbeiten, sicheres Banking, Dual/Stickboot, Linux, TrueCrypt etc. besser mit einer "richtigen" Maschine zu bewerkstelligen ist.

Eindeutig -und diese aktuellen "Enthüllungen" zu unseren lieben Freunden sind da nur eine weitere Bestätigung- ist es eine schlichte und dennoch substantielle Anforderung, dass neue Maschinen, ob stationärer PC oder Notebook/Netbook etc. neben W7 (soweit, like me, noch ein Stück weit MS-affin), über ein sog. Dualboot auch unter Linux lauffähig sein müssen. Dieses in der  "Leidensgeschichte" erwähnte, angeblich Sicherheitskriterien adressierende, im Grunde jedoch den Alleinvertretungsanspruch sicherstellende Unified Extensible Firmware Interface (UEFI) sollte via der zu definierenden Kaufkriterien möglichst ausgeschlossen werden. Oder, wenn Motherboard/Bioshersteller die UEFI-Kriterien nun mittlerweile zumindest rudimentär, zähneknirschend erfüllen müssen, so ist der Kauf einer neuen Maschine von einem faktisch verdongelten Betriebssystem zu trennen.

W8.xyz (Premium Home oder ähnlich Wortgeklingeltes) incl. UEFI-Zwangsdongel wird mit Sicherheit seinen Weg machen. Soweit reicht die Marktdurchdringung von Microsoft gerade bei Privatkunden, bei den sog. "early adoptern" immer noch. Darüber hinaus und gern zugegeben kann UEFI (theoretisch zumindest, wie bei heise nachzulesen) auch gewisse "Vorteile" bringen.

Und nicht zuletzt, Vertrauen sollte man schon haben...

 

 

 

 

Wie dieser kurze, informative Beitrag des c't-magazin zeigt, ist UEFI in der Regel zwar abschaltbar (zu Ausnahmen siehe die oben verlinkte Leidensgeschichte), sind die im Rahmen einer Vorinstallation möglicherweise beigelegten Datenträger jedoch sprichwörtliche Kastraten; in der Praxis für eine vollwertige Stand-Alone-Installation nicht zu gebrauchen. Der offizielle, der ehrliche und oft  IT-technisch nicht so affine Kunde ist wieder einmal der Dumme, wird (zumindest implizit) in die globalen Strukturen der BigPlayer einfach eingemeindet, hat keine praktikable Alternative.

Fazit und insofern, auch wenn es sich möglicherweise etwas kostenintensiver darstellt, wäre eine Maschine ganz ohne Betriebssystem (sollte daher eigentlich billiger sein...) die anzustrebende Lösung; W7 ist dann bei Bedarf separat als Voll-Lizenz zu erstehen, Linux gibt es eh' kostenneutral. Als zweitbeste Variante und soweit noch ein Stück weit Microsoft-orientiert, ist die Pre-Installation mit W7 zu akzeptieren. Auch hier sollte jedoch beim Kauf auf einem vollwertigen Datenträger bzw. einen entsprechenden Lizenzkey bestanden werden. Nicht zuletzt ist bezüglich der dann erwählten Hardware, des Betriebssystems eine Recherche zu den notwendigen Treibern angezeigt. Gerade bei den 64bit-Varianten gibt es oft keine Treiber für eine etwas ältere Peripherie. 

Und das eher medienkonsumorientierte Tablet gern, aber bitte separat...

 

To be determined...

Eigentlich klar, Goldesel schlachtet man nicht so ohne Grund, gar noch dem gern zelebrierten, wenngleich eben so gern ignorierten formalen Ablauf geschuldet. Da ist Flexibilität gefragt...

Windows 7 wird also (vorerst...) weiter verkauft. Verständlich, denn mit dem Nachfolger W8.xyz läuft es nicht so gut; und dieses Gerücht sowohl die Spatzen von den Dächern pfeifen, als auch ernsthafte Analysten es so sehen, gern beispielsweise via areamobile nachzulesen.

Der Privatkunde wäre ja noch vernachlässigbar, der wird eh' zwangsverdongelt soweit er noch bei der MS-Fahne bleiben wollte. Aber der geschätzte Firmenkunde mag diese Spielereien überhaupt nicht, wie mir aus eigener Erfahrung und dem gelebten Berufsleben sehr geläufig, nach wie vor in Erinnerung ist.

Ok, bis 2020++ wird W7 gerade im produktiven Firmenumfeld wohl noch eingesetzt werden; und für die Zeit danach sind die Karten neu zu mischen und zu verteilen.

Das eigene Mischen hat bereits begonnen, wird hier in einem weiteren Blogtext thematisiert.

Abwrackprämie für Apple iPads, eine äußerst amüsante Idee.

Microsoft macht iPad-Besitzern in den USA derzeit ein Angebot: Wer sein iPad 2, iPad 3 oder iPad 4 in einem der Microsoft Stores abgibt, der erhält einen Gutschein im Mindestwert von 200 US-Dollar (etwa 150 Euro). Das Geld könne, so Microsoft, sowohl für den Kauf eines Surface oder für jedes andere Produkt im Microsoft Store eingesetzt werden.

Das Angebot gilt noch bis zum 27. Oktober in allen Microsoft-Läden in den USA und Kanada. Das bisher möglichst "behutsam" genutzte iPad muss in einer der Filialen vorbei gebracht werden. Über den Online-Shop von Microsoft Store gilt das Angebot nicht. Außerdem gilt das Angebot nur ein Mal pro Person. Für die Entsorgung der abgegebenen iPads beauftragt Microsoft das Unternehmen CExchange.

Windows 8 im Businesseinsatz, warum der Umstieg lohnt:

http://j.mp/14zAxxp

Windows 8 kann alles, was Windows 7 kann, aber eben schneller und besser. Außerdem hat Windows 8 viele Neuerungen, die Windows 7 nie erhalten wird.
Wer redet denn da noch von XP?

"Wer redet da noch von XP"?

Na offensichtlich in erster Linie Microsoft selbst.

Oder wie ist dieses "mit Zuckerbrot und Peitsche", sprich: der angedrohten und nun dann noch nicht ganz so ernsten Beendigung des XP-Supports für dumme, dumme Geschäftskunden zu verstehen?

Man stelle sich "das" doch auch mal bezogen auf ganz andere Produkte und Branchen vor!

Genau das ist mir nicht einmal wirklich unbekannt, eher über den IT-Tellerrand hinaus -und was die ehemalige Company, deren Produkte (technische Investitionsgüter) betrifft- recht intensiv miterlebt. Da finden dann durchaus schon mal sehr konkrete Gespräche statt, wie man Bestandskunden mit realem Mehrwert, mit subtilen Drohungen, aber auch mit sog. Gimmicks "im Bestand" behält.

Nicht wirklich neu also, das "Problem" von Microsoft.

allen Unkenrufen zum Trotz, und aller Schmähreden

von "Fachleuten" sowie Versuchen, ein OS schlecht oder "gefährlich" zu reden: Windows 8 hat im August den stärksten Zuwachs zu verzeichnen, seitdem es das OS gibt, nämlich grandiose 2%. Verlierer des Monats war XP, obwohl es für Unternehmen auch nach 2014 weiter supportet wird, allerdings gegen Bezahlung.

http://j.mp/17BlCqA

Zeit zum Schmunzeln

weil erstens hatte ich das Gerücht ja ebenfalls schon gehört, hier irgendwo auch angedeutet - dass MS seine zu pflegenden Geschäftskunden auch noch etwas länger mit dem XP-Support beglücken wollte.

Und zweitens natürlich genau in dem Kontext ist das schon beinahe logisch, ein Stück weit gar lustig, wenn W7 -und im für Privatkunden gedongelten Schlepptau nun auch W8- auf Kosten von XP Boden gut macht. Linke Tasche, rechte Tasche hätte da mein alter Geschäftsführer gesagt und -irgendwo gelesen- wird nun auch das SurfacePro substantiell billiger; will das ohne UMTS/LTE wohl auch kaum ein Geschäftskunde haben.

linke Tasche, rechte Tasche passt ja mal gar nicht,

die verkauften Lizenzen von XP sind nun mal endgültig, da ist jede Version 8 ein Neugeschäft für die rechte ohne jede Wirkung auf die linke Tasche.
Ähnliches gilt auch für W7, denn die verkauften Versionen werden ja nicht eingetauscht, der Kunde entscheidet beim Kauf eines Rechners ohne OS, ob er W7 oder W8 einsetzen will.
Das sind keine Taschenspielertricks sondern Wahlfreiheit.

XP zum Schmunzeln; again...

Der Artikel bei heise und erst recht die Kommentare... zum Schmunzeln!

Natürlich, alle doof außer...

Ok, das eher professionell orientierte Business (da soll es auch Leute geben, welche dieses alte, uralte "10-Finger blind" noch beherrschen und gar permanent anwenden) ist nach dem Umstieg auf W7 clientseitig bis ca. 2020 gerüstet; und severseitig gibt es andere Prioritäten, wie schon mal angedeutet. Die (c't/heise) Freaks etc. werden auf dem dann unsupportierten XP locker reiten oder den MS-Wink mit dem Zaunpfahl als Umstiegsanweisung auf Linux verstehen.

Bleiben für W8.xyz die (wohl wenigen) "early adopter" und die (eher vielen) faktisch Zwangsverdongelten; soweit mal in den allfälligen Prospekten der Discounter und Blödmärkte geblättert.

- - - - -

Vielleicht noch ein Hinweis aus der Realität, läuft bei mir seit einiger Zeit "Sandboxie" im Test mit Firefox und nervt auch nach den ersten 30 Tagen lediglich mit einem Wartescreen von fünf Sekunden.Vielleicht kein richtiges VM-System, aber ebenfalls eine Art abgeschottete Spielwiese. Irgendwann vielleicht mehr dazu. Link!

die W8-Odyssee ist am 17.Oktober mit W8.1 zu Ende

Guter Text in der SZ

der ganz unaufgeregt das Wesentliche benennt, zusammenstellt; gerade was die (vorerst) bleibenden Anforderungen eines eher professionellen Einsatzes betrifft. Link!

doch eher einer, der einer Touch-Bedienung nichts abgewinnen

kann. Es soll inzwischen immer mehr Anwender geben, die auf der virtuellen Tastatur genauso schnell unterwegs sind, wie auf einer realen.
Alles nur eine Frage der Übung und vor allem der Gewohnheit.

Der Autor scheint schon älteren Semesters zu sein, so hört sich sein Geschreibe jedenfalls an, ansonsten sind es Gemeinplätze, die jedem einleuchten.
Vermutlich hat er aber nur die Verkaufs-Statistiken falsch interpretiert.....

zum Glück bin ich ja nicht allein: auch für Unternehmen ist W8

die bessere Wahl:

"Windows 8 kann alles, was Windows 7 kann, aber eben schneller und besser. Außerdem hat Windows 8 viele Neuerungen, die Windows 7 nie erhalten wird.
Das Gegenargument fehlender Startknopf und neues Startmenü kann man nicht gelten lassen. Der Desktop funktioniert wie in den Vorgängerversionen, der neue Startbildschirm lässt sich besser zum Suchen nutzen und auch sehr effizient anpassen.
Wer sich das System mal anschaut, gewöhnt sich schnell an die neue Version und möchte sie nicht mehr missen."

Wer es genauer wissen will, der kann das hier nachlesen: http://j.mp/14o6uaK

Die Kommentare sind nett...!

Startknopf und Startmenü sind in einem (größeren) Firmenumfeld eher sekundär; und werden doch bei W8.xyz nun wieder herbeigezaubert, oder? Ähnliches gilt für Selbstverständlichkeiten wie Kopieren, Verschieben, Datensicherung etc. Das hervorheben zu müssen spricht für sich...

Der Hinweis auf Server-2012 ist da schon relevanter, fängt damit doch die Umstellung an. Wer heute -und falls ein bekennendes MS-Shop- noch Server-2003/8 einsetzt, der hat ja, und soweit auf W7 umgestiegen, nun die nächsten Jahre genug Zeit mit dem Einsatz von Server-2012. Denn da spielt die Musik, werden die Schnittstellen zu Lotus Notes, Oracle, SAP et al. relevant, ebenso die gesamte Netzpheriperie von Druckern über Scanner NAS-Systemen, Webanbindung usw. Der Client wird auf eine (natürlich) etwas neue Art zum Terminal. Citrix beispielsweise war da im LAN schon gut unterwegs, nur auf der WAN-Seite die Bandbreiten eben noch nicht gegeben bzw. kostenseitig nicht darstellbar.

Ergo: W8.xyz wird in größeren Unternehmensumfeldern vorerst ein Nischendasein fristen und Microsoft einen Teufel tun, die Clients auf W8 zu begrenzen, dahingehend gar noch eine Zwangszertifizierung einzuführen. Das haben die mittlerweile mit Sicherheit kapiert, weil damit die Abwendung von Server-2012xyz gar noch befördert würde.

Wie schon anderweitig geschrieben. Wenn bestimmte Unternehmensbereiche IPads, Android oder Blackberry einsetzen, wenn es egal sein muss ob ich im Frankfurter Büro, im Berliner Homeoffice oder in einer Filiale im indischen Bangalore mich in das Firmennetz einklinke, dann muss dies netz/server/securityseitig abgedeckt sein. Falls MS dies nicht bringt bzw. behindert, dann sind wohl die goldenen Zeiten vorbei kann es nur noch härter werden für MS.

man merkt in jeder Zeile, dass Du W8 überhaupt nicht kennst,

und deshalb sind Deine Gedanken auch völlig neben den Gegebenheiten.
Wenn Du die von Dir als nicht erwähnenswerten neuen Features in Kopieren, Verschieben, Datensicherung etc. noch nie benutzt hast, weißt Du nämlich nicht, was Dir da entgeht.
Von dem Performance-Gewinn, den Du auf Deiner alten Hardware gut brauchen könntest, ganz zu schweigen.

Insofern halte ich den Einsatz von W8 in Unternehmen für sehr viel wahrscheinlicher kommen als Du es tust.

Du hast ja sooo recht,

aber umsomehr ist mir das geläufig, was dieses Serverumfeld bedeutet, erfordert.

und auch gerade was die Optimierung in Sachen Server angeht,

hat W8 im Zusammenspiel mit Server 2012 weitaus mehr zu bieten, als alle vorherigen Windows-Versionen.

"Hier ist ein weiterer Vorteil von Windows 8 interessant: Kein anderes Betriebssystem arbeitet so eng und effizient mit Windows Server 2012 zusammen. Auch Windows 7 kann hier nicht mithalten. Das gilt für die Sicherheit, aber auch für die Produktivität. Unternehmen, die Ihre Server auf Windows Server 2012 umstellen, sollten daher Windows 8 auf jeden Fall testen. Die Verwaltungsprogramme von Windows Server 2012 lassen sich in Windows 8 installieren, inklusive dem neuen Server-Manager. Hyper-V steht in Windows 8 zur Virtualisierung zur Verfügung und der Datenaustausch über das Netzwerk ist wesentlich schneller. Nutzen Sie zum Beispiel die beiden Funktionen DirectAccess und BranchCache, ist die Einrichtung schneller, stabiler und der Betrieb ist deutlich sicherer und einfacher."

Vollste Zustimmung,

nur sind die Clients das letzte Glied in der Verwertungskette. Companys, die jetzt gerade auf W7 umgestellt haben oder noch dabei sind, die sind in den Jahren zuvor gerade von Server-2003 auf 2008 umgestiegen.Bei den Servern von MS wird nach meinem Wissen, meinen Erfahrungen keine Version übersprungen, wie das bei den Clients ganz normal und auch betriebswirtschaftlich sinnvoll ist.

Nun beginnt der Kreislauf von vorn, steht in den nächsten Jahren erst mal der Umstieg auf Server-2012 an; soweit Microsoft nach den Ereignissen, den "Enthüllungen" der letzten Wochen überhaupt noch Priorität genießt. Der Serverszenarien nebst notwendigem Kompatibilitätsverhalten (aufwärts/abwärts) gibt es ja viele, wie Dir mit Sicherheit bekannt ist. Von den Logon-Servern über DNS/DHCP-Server, Druckerserver, NAS-Server, Oracle-Server, CAD-Server, Notes-Server, SAP-Server, Intranet-Server, Web-Server, Gateway-Server, File-Server, Anwendungsserver; na ja, alles eben, was so unter dem Active-Directory kommuniziert - und repliziert werden muss! Manche Server dediziert, andere mit mehreren Diensten auf einer Maschine. Das kommt ganz auf die Zahl der User, Maschinen und anderer Pheriperie an, deren geografische Verteilung ebenso.

Aber wem erzähle ich das...?

Ok, die Clients gibt es da auch noch, deren Funktionalität im Grunde und zunehmend nur noch aus zwei Relevanzen besteht. Dem a) sicheren, gesicherten Connect aus jedweden heterogenen Anbindungsszenarien und b) der browserbasierten Anwendungsumgebung. Ok, wenn Pheriperie lokal angeschlossen ist -was rückläufig sein dürfte, mein Smartphone beispielsweise druckt über einen generischen Netztreiber- muss dies auch noch rudimentär unterstützt werden; eine gewisse zeitlang noch.

Ergo: Ehe die Server dahingehend auf 2012 umgestellt sind -falls MS weiter Partner der Wahl bleibt- gibt es Server 2016/17 und W9 welches dann bis ca. 2020 das solide W7 ablösen darf; vielleicht...

nein, Ebertus, Du schaffst es nicht, MS & W8 klein zu reden,

wir können gerne nach dem Jahreswechsel nochmal Bilanz ziehen, dann wirst Du feststellen können, dass W8.x sich stärker etabliert hat (auch im Business-bereich) als Du es hier glauben machen willst.

Jahreswechsel 2016/17 ?

Gern!

Witzbold,

so lange brauchen wir nicht warten......

Lese heraus, wer/was mag

Warum erneuern? Bestenfalls wegen der steuerlichen Abschreibung...?

Ansonsten machen die Kisten doch das, was sie sollen, was notwendig ist. Mein Dell Optiplex ist aus 2008, das IBM-ThinkCentre noch etwas älter. Beide laufen mit W7/32bit und die SSDs haben die Maschinen nochmal etwas jünger, leistungsfähiger gemacht. Ende! Vorerst, dahingehend kein weiterer Bedarf - außer zum mobilen Bereich eben.

"PC-Geschäft bricht zweistellig ein" titelt heise mit Bezug auf die Zahlen von Gartner und selbst die gewerblichen Kunden halten sich zurück. Nun, die wollen eben auch keine Kacheln schieben, wollen dass der jeweilige Job gemacht wird. Und statt in einer NSA-kontrollierten Cloud hängen die Maschinen im firmeneigenen Intranet, hat der Security-Verantwortliche nun ganz neue Feindbilder zu adressieren. 

.

mit Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen ist Pflicht......

....insofern kann ich die Einstellung auch nachvollziehen. Was das allerdings mit W8 zu tun hat, erschließt sich mir nicht, denn eigentlich wäre meine fachmännische Empfehlung für diese "alte" Hardware Windows XP oder Linux, auf keinen Fall aber Windows 7. Und schon gar nicht ein Dual-Boot-System, es sei denn, man liebt das Fahren mit unnötigem Ballast und angezogener Handbremse.

Und wenn schon unbedingt ein neueres Windows, dann doch eher Windows 8, das ja merkbar schneller unterwegs ist als Windows 7.
Und statt immer auf diesen "Kacheln" herum zu reiten, wäre ein Testen angesagt, denn dann wäre nämlich schnell klar, dass alle, die keinen Touch-Monitor besitzen (oder nutzen möchten), mit nur einem Tastendruck auf die gewohnte Desktop-Oberfläche umschalten, und somit W8 genau wie W7 benutzen können.

Richtig Spaß machen die beiden Fenster-OS allerdings erst ab einem Intel-Dual-Proz >2GHz in 64bit-Technik mit einem Arbeitsspeicher ab 4GByte.
Auf solchen Maschinen bringt dann Linux auch keinen Performance-Gewinn mehr.

Seit gestern kann man kostenlos die große Enterprise-Version von Windows 8.1 herunter laden, deshalb hier der entsprechende Link: http://j.mp/14mRCxt
In W8.1 kann man u.a. voreinstellen, ob in Kachel- oder Desktop-Oberfläche gestartet werden soll.
Die ist ohne jede Einschränkung bis zum 14. Januar 2014 lauffähig, genügend Zeit also, sich eine objektivere eigene Meinung bilden zu können als es das Nachbeten unqualifizierter Dritt-Meinungen aus dem INet darstellt.

Alle schauen auf W8.xyz

wie das Mäuslein auf die Schlange; oder so...

In irgend einem/meinem anderen Link hier war bislang von knapp fünf Prozent für W8 zu lesen. Das wird schon... Hauptkonkurrenten sind W7 und XP. OK, letzteres wird nächstes Jahr und mangels MS-Support (was intern dazu läuft, werd' ich möglicherweise noch erfahren) im professionellen Umfeld wohl langsam abdanken. Aber W7 - und gerade die 32bit Version? Im Unternehmensumfeld?

OK, nicht so Deine Welt.

Aber knapp vier GB Hauptspeicher -was von 32bit maximal adressiert wird- das ist Stand der Dinge eben dort. Aufrüsten darüber hinaus kaum möglich, also Neuinvest. Nur, ob Aufrüsten oder Neuinvest, rein aus Sicht der PCs ist es damit nicht getan. Hatte mir die 64bit Version von W7 parallel auch schon mal installiert und musste mit Erschrecken feststellen, dass meine Peripherie (Hardware) dies teilweise nicht mag, mir wichtige Programme (Software) ebenfalls nicht.

Ok, "alles" neu macht der Mai. Dream on...

32bit-Versionen können max. 3 GByte Arbeitsspeicher

verwalten, und da gehen nochmal die MBytes ab, die für die Grafik bereit gestellt werden (z.B. bei NoteBooks).
Aus diesem Grund nimmt gerade im professionellen Bereich die Bedeutung der 64-bit-Versionen immer mehr zu, das ist Fakt, denn alles über 3 GByte RAM liegt mit 32 bit einfach brach. 32bit-OS sind bei Rechnern mit Multikern-Prozessoren und >3 GByte RAM daher out.

Treiber-Kompatibilitäts-Probleme gibt es so gut wie keine mehr und ältere Software läuft natürlich im entsprechend einzustellenden Kompatibilitäts-Modus.

Das werden auch "die Unternehmen" noch lernen, die sich zum eigenen Nachteil traditionsgemäß immer noch konservativ zurückhaltend bei Investitionen in Hard- und Software verhalten.

Schöne Grafik - schmunzel...

Wollte sich heise mit dem Text um die Schaltung von MS-Werbung bemühen? Eher nein, das ist nur eine passiv weiter gegebene Nachricht von gewissem Unterhaltungswert; gerade was XP betrifft...

Interessanter sind bei dem c't-Artikel so manche Kommentare. Die Zwangskoppelung (wenn nicht gar Dongelung) ist "under way", man kennt das und viele, viele Privatanwender werden dies hinnehmen (müssen). Nicht unbedingt die, welche dort bei heise lesen und kommentieren. Da geht es dann schon zur Sache, SSD rein, Linux rauf, oder eben W7; natürlich. Letzteres gab es bislang immer noch als Iso-Image und wohl dem, der seinen originalen W7-Key (wenn auch nur Home-Premium) nicht verbummelt hat. Es gibt auch Programme, die den Key aus einer noch laufenden Installation auslesen können; Speccy beispielsweise. Ansonsten eben Linux mal versuchen!

 

nix Unterhaltung, das sind nackte Tatsachen.

Linux mit etwas mehr als 1% Marktanteil auf Desktops und Notebooks, obwohl es nichts kostet, wird immer eine unbedeutende Nische bleiben. Man sollte es also nicht überbewerten.
Bei Geräten, die rudimentäre Betriebssysteme brauchen, wie z.B. Router, ist es aus Lizenz/Kostengründen natürlich erste Wahl, das ändert aber nichts an dem bescheiden kleinen Kuchenstück der "Anderen". Erinnert irgendwie an Parteivergleiche.

Deshalb sind ja die auch hier im Blog genannten Statistiken für die Tonne, wie ich schon mal kommentiert hatte.
Insofern ist die Grafik eine passende Richtigstellung ganz ohne Unterhaltungswert.

eine Zwiebel als Tarnkappe

dürfte sicher für nicht wenige von großem Interesse sein:

http://j.mp/12s8Cyx

und ein "tor" als als Schloss vor der neugierigen INet-Welt......... und das alles für weniger als 70€.

dazu passend: Jacob Appelbaum zu Big brother,

Snowden, NSA auch im Kontext zu Deutschland,

Folgen 71 und 72 http://j.mp/14WSSXk

und abschließend: Your questions for Jacob Appelbaum

http://j.mp/16Ny0jf

Nett, nur ist TOR

nach allem, was bislang darüber zu lesen war nicht unbedingt sehr performant, eher das Gegenteil ist richtig.

Aber a) ist es gut, dass auch den dahingehenden Laien die Problematik nahegebracht wird sowie b) gibt es natürlich "richtige" Systeme, wie auch hier in verschiedenen Beiträgen und Kommentaren schon mal erwähnt und c) wird "das" und sehr allgemein verstanden nach diesen Ereignissen und Diskussionen mit Sicherheit ein lukratives Geschäftsfeld, zumindest in eher professionellen Bereichen.

mit Performance-Einbußen muss bei allen Tunnels gerechnet

werden, man muss es ja nicht latent benutzen und kann auf direkte Verbimdung ohne Proxy & Co. umschalten, wenn man die hohe Abhörsicherheit nicht braucht. Aber TOR dürfte zu den besten gehören, benutzt doch auch Snowden genau diesen Anbieter.

Außerdem bekommt man für Geld auch schnellere TOR-Verbindungen.......
Time is money und jene, die für lau surfen wollen, brauchen eben Zeit.... :-)

Unsere tägliche Schweinerei II

kommt heute von Amazon, wie dieser heise-Artikel zu berichten weiss.

Dass Amazon, soweit dort gerade angemeldet, die Suchbegriffe speichert und auswertet, das ist wohl nicht zu vermeiden. Da ich selbst bei Amazon ab und zu etwas suche, etwas kaufe, so ist es nicht wirklich verwunderlich, dann immer mal entsprechende Amazon-Werbemails im Kontext meiner Suche, meiner Käufe zu erhalten; selten halbwegs passend, meist in vordergründiger Begriffsassoziationen aber auch schon mal vollkommen skurril, wie das so eine Maschine eben nicht besser kann.

Die von heise beschriebene Browsererweiterung -welche meinerseits nicht genutzt wird- hat jedoch eine ganz andere Qualität. Wenn wir noch in den seligen Zeiten vor NSA/PRISM lebten, dann wäre zu fragen, ob eine derartige Komplettüberwachung des Surfverhaltens nicht gar strafrechtlich relevant wäre, auch wenn dies und wie zu lesen im Kleingedruckten und bewußt diffus gelassen erwähnt wird.

Aber heute...? Da kann wohl jeder Amazon-Kunde, grundsätzlich Jeder ein potentieller Terrorist sein, kann zu unser aller Sicherheit auch vom Händler seines Vertrauens den fürsorgenden Diensten gemeldet werden, soweit er verdächtige Webseiten besucht.

vieles, über das sich hier und anderswo jetzt "aufgeregt" wird,

halte ich für ein Zeichen mangelnder Informiertheit und/oder bigotten sich dumm stellen.
Was z.B. ein fanatischer Linux-Anhänger zu Microsoft sagt, ist einseitiger schon grenz wertiger Blödsinn.

http://j.mp/12KHNW1

Deshalb empfehle ich den zeitgleich erschienen Blog ebendort zu lesen, der die Dinge sehr viel relevanter beschreibt.
Es sei denn, man hat nur Linux auf dem Rechner und KEINEN BROWSER und geht auch NICHT INS INTERNET.

http://j.mp/12KGwOK

Werd' ich beides mal lesen

Und alte S21-Freunde sind auch nicht mehr das, was sie mal waren... so wird, und ohne dass ich nun der neue Freund bin, mein bislang eher auf Sparflamme schmorendes Linux-Projekt konsequent hochgekocht.

Also mal die 256er ("Pro"-Serie versteht sich) bestellen, die vorhandene 128er dann in den Zweitrechner umsiedeln und auf der neuen Platte ein Multiboot mit drei (statt bislang zwei) Partitionen einrichten.

Das alte Suse-Linux wird entsorgt und dem Rat meines neuen (nun doch...) Freundes folgend "Ubuntu" installiert. Bin eben nicht so "informiert" und manchmal, aber eher selten stelle ich mich auch dumm.

Ubuntu zu installieren, ist eine gute Empfehlung,

auch ich benutze dieses auch optisch ansprechende Betriebssystem schon seit Jahren (zusätzlich versteht sich).
Die Kritik an dem S21-Mitstreiter besteht also nicht darin, sondern in seinem haltlosen Microsoft-Bashing, das er ständig auch in dFC zum Besten gibt.

Sobald nämlich einer mit Linux/Ubuntu ins Internet geht, besteht nicht mehr der geringste Unterschied zwischen den Systemen, was das angesagte Thema der Ausspähung und Überwachung angeht.

Das Gleiche gilt übrigens auch für die hier beschriebene "Verharmlosung" (just for fun) auf Smartphones, zumindest so lange der Akku nicht entfernt wurde.

Wenn man mal unterstellt

und für MS in positivem Sinne, dass im Gegensatz zu den dieser Tage in Rede, in Verdacht stehenden MS-Anwendungsprogrammen beim Betriebssystem, sprich Windows "nicht" direkt an der Quelle abgegriffen wird (obwohl natürlich technisch möglich), so besteht dennoch ein wesentlicher Unterschied auf der Anwendungsebene.

Und das betrifft die (noch) mögliche Verwendung von quelloffener OpenSource (FF statt IE, Thunderbird statt Outlook etc.) an deren Verhinderung MS ja von Version zu Version wohl immer wieder gern werkelt, schon mal böse Dialogfelder bzw. Warnungen beim Installieren eingeblendet werden. Insofern wäre es gar zu begrüßen, wenn dieser Weg bei W8.xyz konsequent weiter gegangen, knallhart blockiert wird, man unter sich bleibt. Das betrifft ein Stück weit auch die notwendigen Treiber. Meine Erfahrung ist, dass unter der 64bit-Version von W7 manche (ältere) Hardware aber auch (ebenfalls) ältere Programme/Schnitstellensystem nicht bzw. nicht sauber laufen. Die Hersteller sind dann entweder nicht mehr im Geschäft oder sie scheuen den Aufwand. Und nun bei W8, gerade wegen der notwendigen Adressierung eine möglichen Hybridfunktionalität...?

Außerdem: Wegen der in diesen Tagen zu lesenden, wohl berechtigten Vermutung durchaus möglicher Wirtschaftsspionage wird, was den Einsatz von Microsoft bei Firmen außerhalb des US-Dunstkreises betrifft, wohl nun auch bei den BigPlayern ein gewisses Umdenken einsetzen.

Ansonsten: BigBrother als komplette Monopolausführung. Wohl bekomms...

Und wie gesagt, geschrieben. Wer jetzt in einer (multinationalen) Größenordnung gerade auf W7 umgestiegen oder noch dabei ist, der hat bis ca. 2020 kaum wirklichen Entscheidungsbedarf, den kann Microsoft (meine Erfahrung) im ungünstigsten Fall lediglich auf der Serverebene etwas unter Druck setzen.

Unsere tägliche Schweinerei

gib uns heute. "Your privacy is our priority" - das will wohl verstanden sein...

 

Microsoft versicherte angesichts der neu veröffentlichten Dokumente erneut gegenüber dem Guardian, dass Kundendaten nur als "Antwort auf legale Prozesse" an Behörden weiter gegeben werden.

wird bei Telepolis zitiert. Nun war doch in den letzten Jahren zu lesen, zu lernen, dass exterritoriale Kommandoaktionen, Exekutionen ohne rechtsstaatliches Verfahren, die oft mit massiven Kollateralschäden einhergehenden Drohnenkriege etc. im Grunde doch genau diese legalen Prozesse definieren. Oder hat schon mal jemand davon gehört, dass die legal Verantwortlichen bis hin zu gewesenen und aktuellen Präsidenten je zur Verantwortung gezogen wurden?

dann nimm doch einfach mal zur Kenntnis,

dass diese "Zugangsgewährung" nicht freiwillig geschieht, sondern ein gesetzlich verbrieftes Recht der Regierung ist.
Selbst so BigPlayer wie Google und MS können sich da nicht verweigern.

Wenn man also irgendwem eine "Schweinerei" unterschieben will, dann bitte den amerikanischen Gesetzgebern, die mit einigen Rechten wohl etwas "großzügig" umgehen.
Ja, und Obama ist auch dieses Mal nicht schuld.

offenbar weißt Du nicht, dass sich ein als Security Enhancement

bezeichneter NSA-Code auf 75 Prozent aller Android-Smartphones befindet. False Flag vom Feinsten also.

http://goo.gl/qJlZD

Dagegen erscheint die von Dir ausgemachte "Schweinerei" von Microsoft doch eher als Fliegendreck.

Nach unten offen

mag die Skala der "Schweinereien" sein. Nur eben kein Grund zu resignieren, das Kind mit dem Bade auszukippen, schnödem Fatalismus zu frönen.

"Die" Lösung gibt es nicht, wohl aber "die" in kleine Schritte einmündenden Reaktionen, welche manchmal auf fruchtbaren Boden fallen, verstanden werden; oder eben auch nicht. Und zu Android habe ich doch wohl deutlich geschrieben, wozu das primär in in eigenem Schutzinteresse zu gebrauchen ist:

"just for fun"; eben...!

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Ansonsten und wegen der kleinen Schritte baue ich mir gerade einen ebenso kleinen Text zusammen. Kann man lesen, kann man verstehen, kann man umsetzen; oder eben nicht. Stay tuned...

keine Odyssee sondern ein richtiger Anfang wäre es,

Windows 8.1 hier einmal völlig kostenlos zu testen, und vielleicht danach darüber zu reden.
http://goo.gl/pGhgy

***

Warum nicht testen

Werde mir "irgendwann" mit Sicherheit mal eine W8.xyz Lizenz ("Pro" in der Vollversion, versteht sich) beschaffen und der eine Partion auf meiner (dann vielleicht größeren) SSD-Bootplatte gönnen. Momentan und wegen dem noch relativ hohen Preis für SSD's -Du verstehst- ist da lediglich Platz für XP, W7 und Linux. 

Ok, da wäre dann noch das Problem wegen dem (notwendigen?) Touchscreen; horizontal oder vertikal anzuordnen...?

Und Microsoft muss sich nicht unter, dennoch einordnen können/lassen.

notwendig ist ein Touchscreen natürlich nicht,

aber sinnvolle Erweiterung, wenn man statt mit Maus und Tastatur lieber einmal (z.B. im Internet) mit den Fingern surfen will.
Dafür gibt es ja die Kacheloberfläche mit extra großen Icons und die Gesten-Funktion auf der zum traditionellen Desktop alternativen Oberfläche, auf die mit dem in W 8.1 wieder vorhandenem START-Button einfach hin und her geschaltet werden kann.

Wozu allerdings ein XP noch auf einem Rechner installiert sein muss, erschließt sich mir allerdings überhaupt nicht.

Stimmt, XP war gestern

und genau dafür braucht man nun W8... statt eben Apple als Wahl zwischen P und C...

man merkt in jeder Zeile, dass Du W8 überhaupt nicht kennst,

denn dann wüsstest Du, dass W8 und das gerade frei gegebene W8.1 das schnellere und damit bessere W7 mit Zusatzfunktionen wie bessere Touchbedienbarkeit ist.
So erinnert mit das alles an das seinerzeitige Geschwätz um Vista, was in Wahrheit die sicherere (und damit langsamere und für einige auch lästigere) Vorlage für Windows 7 war.

Aber den üblichen Miesmachern ist ja jedes Argument recht, eine Neuerung in den dreck zu reden, selbst dann, wenn sie die gar nicht kennen.

Korrekt! Mir unbekannt

Aber, bester Gast, ist mir so Manches unbekannt, worüber ich dennoch eine Meinung habe und diese auch äußere, mich gern an kontroversen Diskussionen beteilige. Das geht bei der Beschneidung kleiner Jungen los, betrifft Homosexualität vielleicht, Hartz4 nicht zu vergessen und das weite Gebiet von Kunst und Kultur sowieso.

Was ich jedoch aufgrund der eigenen beruflichen Historie sofort und Satz für Satz mit beinahe jedweden Weiterungen verstehe, das ist die verlinkte "Leidensgeschichte"; gerade auch das, was den eher professionellen Hintergrund, beispielsweise Domänenzutritte und Controlling in heterogenen Netzen, entsprechenden und nicht immer einheitlichen Hard- und Softwarestrukturen betrifft.

Aber wem sag' ich das; Microsofts Active Directory ist schließlich beinahe schon Allgemeingut...

dann nimm doch einfach zur Kenntnis,

dass nicht alles, was ein (finanzieller) Flop war, auch gleichzeitig schlecht sein muss.
Letztendlich war Vista nicht mal das, denn MS hat ja unter Weglassung der Ressourcen fressenden internen Sicherheitsabfragen und etlicher optischer Leckerbissen aus Vista ganz schnell das nunmehr erfolgreiche Windows 7 gemacht.

Und was liegt da näher, auf dieser Grundlage ein Grossover-Betriebssystem zu fertigen, in das auch die Touchscreen-Bedienbarkeit von Mobile-Fon und Tablet-PC implementiert ist?
Von dieser kann man übrigens im neuen W8.1 mit einem Knopfdruck auf W7-Bedienung umschalten.

Nicht nur deshalb sind "Meinungen" vielleicht nicht immer hilfreich, besonders wenn sie un völliger Unkenntnis geäußert werden.

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Frage an einen "Kenner"

Ist dieser Mensch, der dort seine "Leidensgeschichte in einer mir sehr plausiblen, nachvollziehbaren Art und Weise beschreibt, ist der einfach zu doof, das Geniale an diesem wohl kastrierten Bios in Verbindung mit einer Betriebssystem-Zwangsdongelung zu erkennen?

Bitte also mal im Detail Stellung nehmen, ansonsten müsste ich -böse,böse- vermuten, dass für Dich sowohl UEFI wie auch der im Leidensbericht erwähnte, nicht funktionierende Domänenbeitritt (Maschine wie User!) eher die bekannten böhmischen Dörfer darstellen. Nicht schlimm, da geht es vielen Hobbypiloten in dieser Schlangengrube so, wird W8.xyz (Premium Home oder ähnlich Wortgeklingeltes) incl. UEFI-Zwangsdongel mit Sicherheit seinen (beschränkten) Weg machen.

No way ansonsten im professionellen Umfeld größerer Unternehmungen und Institutionen, von denen mir mehrere (private wie quasi öffentliche) bekannt sind und wo gerade erst der Umstieg von XP auf W7 abgeschlossen, gar noch im Gange ist. Der Normalfall dort, die mit plain XP/Vista (später mit W7, heute möglicherweise bereits mit W8) vorinstallierten Systeme "plattzumachen", mit einer unternehmensspezifisch angepassten Betriebssystemvariante neu zu installieren. Ein kastriertes, sich dem verweigerndes Bios wäre da der Supergau, werden weder Samsung noch Microsoft et al. derartige "Spielchen" mit zumindest größeren Kunden machen. Diese Erfahrung bleibt primär den privaten, den sog. "early adoptern" vorbehalten.

Schließlich wissen wir beide -und mit entsprechender "Kenntnis" geschlagen- doch genau, was es bedeutet beispielsweise SAP oder Oracle, Notes, gar CAD - Schnittstellen in einem multinationalen Umfeld an gerade hippe Betriebssysteme und damit beinahe zwangsläufig ebenfalls zur Disposition stehende Serverstrukturen anzupassen...hehe... Der Lebenszyklus in einem derartigen IT-Umfeld mag dahingehend ebenfalls (k)ein böhmisches Dorf sein, wird jedoch weitgehend -unter uns Wissenden gesprochen- das Ende des Jahrzehnts tangieren. Und, sorry for that, bei dem Thema darf ich immer mal - und gern auch mit wohl unverkennbar elitärem Gestus: schmunzeln.

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So, jetzt muss ich mich langsam mal um Grill & Co. kümmern, wir haben und erwarten Gäste.

warum sollte ich über jedes hingehaltene Stöckchen springen?

schließlich wird der neuerliche Versuchsballon zwecks noch so berechtigter Unterdrückung von Copyright-Verletzungen in Sachen Betriebssystem nicht der letzte sein, der platzen wird, wie schon so einige vorher. Zu groß waren die unerwünschten "Nebenwirkungen" und auch die kaum mögliche "politische" Durchsetzbarkeit.

Insofern halte ich Microsofts neuen Weg, mit einem deutlich gesenkten Preis mehr "ehrliche" Nutzer zu generieren, für den besseren.

Springen musst Du nicht

Das war meinerseits und neben dem Anflug von Nostalgie natürlich auch etwas provozierend. Schließlich hat die Company mir für dieses real dann umgesetzte "Wissen" jeden Monat ein ganz ordentliches Gehalt zukommen lassen, nebst anderen Benefits...

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Habe oben mal gerade zwei Bilder eingestellt; mir gerade diese Tage und natürlich mit einer gewissen Aktualität geschlagen an der Bushaltestelle über den Weg gelaufen.