1 Jan 2013

Zweiradfahrer aufgepasst

Submitted by ebertus

Bild: Bernd Ebert


Selbst kleinere PKW könnten gewisse Schwierigkeiten bekommen, wenn sie dieses veritable Schlagloch unbedarft und ungebremst mit mehr als nur Schrittgeschwindigkeit durchmessen.

 

 

 

 

Und die BVG-Busse -hier der M82- müssen in schöner Regelmäßigkeit ebenfalls da durch, ist doch gleich hinter der Querstraße rechts die Haltebucht, würde der Versuch des Umfahrens den Busfahrer anschließend zum "Hakenschlagen" nötigen. Der normale Autofahrer, die Grünphase der Ampel noch erreichen wollend, der gibt in schon mal etwas Gas - und dann kommt das Loch... oft auch Gegenverkehr, ist das corpus delicti links kaum zu umfahren weil die Straßenführung, wie in dem verlinkten Bild erkennbar, dort einen kleinen Schlenker macht.

Nochmal zu dem Loch, dieser wohl teuflich gefährlichen Fallgrube, gerade für Zweiradfahrer; die soll es geben, auch im Winterhalbjahr. Das verlinkte Bild zur Haltebucht wurde übrigens heute, fünf Tage nach dem Titelbild aufgenommen; vorerst passiert da wohl nicht viel, ist nun und ohne Wasser die Tiefe deutlicher zu erkennen - zehn Zentimeter schätze ich mal, bei einem Gesamtdurchmesser der Fallgrube von knapp einem Meter.

Die Gründe, warum öffentliches Wege-und Straßenland zunehmend in dieser Form - wenngleich nicht immer so extrem- mit Löchern jeglicher Ausprägung überzogen ist, kaum noch und erst recht nicht wirklich substantiell repariert wird, diese Gründe werden je nach politischer Ausrichtung sehr kontrovers diskutiert. Als Ironie am Rande erfolgt die schleichende, zunehmend flächendeckende Einrichtung von 30er Zonen; als grünes Teufelswerk noch vor einigen Jahren bezeichnet. Und nun? Alternativloser Sachzwang eben...

Mein persönliches Fazit: Fahrrad- Moped- Roller- gar Motorradfahren nimmer mehr... und die Amerikaner -ähnlich schlechte, DDR-gemäße Straßen hatten wir "drüben" bereit während des errsten Besuches Anfang der 1990er erlebt- die wissen schon, warum sie gerne hochbeinige SUV's fahren; soweit sie sich das noch leisten können. Ja, uns ging es hierzulande bislang einfach noch zu gut.

 

Neoliberale Blauäugigkeit

Nun ist ja gerade der Spiegel, was die wirtschaftspolitische Ausrichtung betrifft, bereits seit langen Jahren neoliberal übernommen; meine ich erkannt zu haben.

Lächerlich beinahe, gerade wieder einmal die zunehmend erkennbarere öffentliche Armut zu beklagen; blauäugig, wie gesagt. Und das abgebildete Schweriner "Loch" hat noch nicht einmal die Dimensionen in Durchmesser und Tiefe, welche hier im Blog den plakativen Aufhänger bilden.

Dennoch, ein wenig merken sie es, bemerken sie die Geister, welche sie riefen. Nur "die Schuldigen" zu benennen, da tut man sich schwer; selbst als Qualitätsjournalismus. Vielleicht war/ist es der Fidel, der Chavez, der Lafontaine oder die Wagenknecht; einfach mal etwas kreativer denken.

Haltet den Dieb ...

Nur die halbe Wahrheit...

der ganzen Misere mit und um Straßenschäden auf der gefährlichen Verkehrsstraße vor meiner Wohnungstür
tut sich beim Betrachten des Riesenschlagloches auf. Tatsächlich befinden sich sogar auf dem ursprünglich
großzügig und breit angelegten Fahrradweg einige gefährliche Erhebungen, die sich dem Radler plötzlich
in den Weg stellen - Stürze sind leicht möglich.
Auch der Gehweg hat es in sich: Folgt man der Hauptstraße immer weiter bis Lankwitz Süd, so kann man auf der
Verlängerung im wahrsten Sinne des Wortes sein "blaues Wunder" erleben. Die mit kleinen Verbundsteinen ge-
pflasterten Bürgersteige sind dermaßen holprig und marode, dass man sich als Fußgänger/Läufer fast nur noch
im Schlingerkurs fortbewegen kann, um nicht ins Stolpern zu kommen - und das abends auch bei einer miserablen
Beleuchtung. Ich könnte auch noch etliche weitere Beispiele von gefährlichen Schäden auf Gehwegen aus unserem
Umfeld beschreiben, enge und unebene Passagen, auf denen sich Fußgänger und Radfahrer in die Quere kommen.
Apropos Radfahrerinnen: Niemandem ist damit gedient, wenn Radler in Missachtung der Straßenverkehrsordnung
glauben, das Problem von der Straße auf den Bürgersteig zu verlagern - im Gegenteil, spielt sich doch
tagaus tagein ein "Kleinkrieg" zu Lasten der schwächsten Verkehrsteilnehmer in unserer Stadt ab.

Martin P.

radlerinnen

sind kummer gewohnt. im zweifel - ab auf den gehweg!

Pest oder Cholera?

Dann verfolge mal meinen letzten Link, den zum Tagesspiegel. Autofahrer haben wohl noch nicht geklagt (waren gar erfolgreich); FußgängerInnen schon...