20 Jan 2014

Trauer um einen Freund

Submitted by ebertus

Als Jugendfreund kann ich ihn nicht bezeichnen, eher seine Frau als eine Jugendfreundin, die "ihn", ihren Mann dann irgendwann mitbrachte und in unser Umfeld einführte.

Nein, er war zwar kein Jugendfreund, wurde dennoch zu einem sehr guten, engen Freund und über die Jahrzehnte mit vielen, vielen Gemeinsamkeiten; nun gerade Erinnerungen. Diese beiden Menschen haben ebenfalls zwei Mädchen. Das war bzw. das ist der Stolz des Verstorbenen und seiner Ehefrau, meiner Jugendfreundin, der aktuell unser Mitgefühl gilt und die alle nur erdenkliche Hilfe unsererseits erwarten kann.

Kein weiterer Text hier...

 

Stille tritt ein,

wenn ein geschätzter Mensch, dem man über Jahre freundschaftlich verbunden war, viel zu früh
aus unserem Kreis gegangen ist. Er hatte seinen Ruhestand nach vielen Jahren eines harten Arbeits-
lebens herbeigesehnt, aber es war ihm nicht vergönnt, diesen so auszukosten, wie er es sich
verdient und vorgestellt hatte.
Viele Erinnerungen kommen hoch und gleichzeitig ein Gefühl der Leere, die nachdenklich macht, auch
wenn ich ihm nicht ganz so nahe stand wie Ebertus.
Mein tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen beiden Töchtern.

Martin P.

Danke,

dass Du an der Zeremonie teilgenommen, dem Verstorbenen einen letzten Gruß erwiesen hast.

Ja, es war auch nach meinem Empfinden eine sehr weltlich orientierte Rede, obwohl der von uns gegangene zumindest formal noch Mitglied seiner Kirchengemeinde war. Kann mich gut an verschiedene, gemeinsame weihnachtliche Aufenthalte in diesem kleinen Bergdorf in Tirol erinnern, wo wir (er und ich) mit unseren noch kleinen Kindern die Christmesse in der dortigen Kirche besuchten - primär wegen der festlichen Dekoration...

Die Rede,

so habe ich sie zumindest empfunden, entbehrte nicht ganz der Heiterkeit und ließ die Höhen und Tiefen im Leben unseres Freundes pointiert Revue passieren, ohne viel pathetische Floskeln.
Der Blick ins Jenseits fehlte - aber wer will, wer kann schon darüber richten?
Mit Fug und Recht hat der Redner mehrmals den Fokus auf Erlebnisse, Vorlieben und Familiensinn
des Verstorbenen gerichtet und ist für mich überzeugend dessen Persönlichkeit
gerecht geworden. Gleichzeitig wurde einem auch der Wert des eigenen Lebens vor Augen geführt.
Bewegt hat mich zudem das Abspielen zweier "Lieblingssongs" des Toten und die nachdenkliche,
aber nicht zu sentimentale Stimmung.

Martin P.