14 Feb 2014

Boykott - An Israeli in Berlin

Submitted by ebertus

Ein junger Israeli, einer vielleicht aus der Generation des Dokumentarfilmers Yoav Shamir (Defamation) lebt seit mehr als zwei Jahren in Berlin und bemüht sich, die/seine Anwendung der deutschen Sprache zu verbessern. Auch deshalb ist er möglicherweise nun Mitglied in der Freitagscommunity.

Sein erster Blogtext zur Rede von Martin Schulz vor der Knesset -und incl. Metapher, was schreiende Kleinkinder angeht- war für mich Anlass zu intensiver Teilnahme in eben diesem Freitagsblog. Bezüglich der vom Blogautor dann via eines Kommentars zum Ausdruck gebrachten Befürwortung von Boykott:

"Ein echter Freund Israels heutzutage soll boykotten und isolieren, bis sie zu Sinnen kommen"

gegenüber Israel -und eben nicht nur dem von Waren und Dienstleistungen aus den besetzten Gebieten, wie dies Peter Beinart fordert- dem wurde meinerseits und ergänzend der Hinweis, der Link zu einen entsprechenden Artikel hier auf der Website zur Seite gestellt.

Bin gespannt, ob und mit welchen Schwerpunkten dann ggf. mehr vom Autor zu lesen ist.

 

Das andere Gesicht

... des Widerstands. Ein weiterer interessanter Blogtext, diesmal von @ASANSÖRPRESS35, dem mehr kommentatorische Begleitung zu wünschen gewesen wäre. Es ist der Bericht über eine Veranstaltung bezüglich der notwendigen Bewahrung palästinensischer Kultur; als Teil des Widerstandes eben.

Ok, Dortmund ist nicht gleich um die Ecke, aber bei entsprechendem Vorlauf durchaus und proaktiv mit einzuplanen, wenn/weil eh' immer mal on the road. Zumindest ist der Blog für mich ein Anlass, dahingehend noch etwas zu recherchieren.

Israelisierung

@TOMERDOT bringt seinen zweiten Freitagsblog, leider mit anschließend nur geringer kommentatorischer Resonanz.

Dabei ist das Thema einer Israelisierung des Judentums bei gleichzeitiger Abwertung der Diaspora sehr aktuell, nicht nur unter der zahlenmäßig großen Gruppe jüngerer nordamerikanischer Juden permanent in der oft kritischen Diskussion. Und ob diese (Anti)deutsche Variante der Säkularisierung, des Nichtjüdischen Juden nebst primärem Schwerpunkt auf gepflegten bellizistischen Zionismus die Zustimmung eben dieser Menschen dort in Nordamerika findet, das darf getrost bezweifelt werden. Nicht nur Peter Beinart ist, was das Jüdische angeht, da eher als Orthodoxer, als Fundamentalist zu sehen.