8 Apr 2011

Im Gemeindepark

Submitted by ebertus

Bild: Bernd Ebert

Keine Ahnung und eher eine Vermutung, "wann" dieses Bild von meiner Kamera eingefangen wurde, "wo" dagegen, dies ist mir sehr bekannt.

Also, irgendwann in den 1980ern des vorherigen Jahrhunderts und mit Sicherheit im Lankwitzer Gemeindepark, im Südwesten des damaligen West-Berlin.

 

 

 


Und man wird ja wohl mal kritisch, dennoch etwas neugierig von oben herab schauen dürfen, trotz des sturmgebürsteten Fellkleides. Der gut zwei Meter hohe Pfosten gehört zur Einzäunung des Areals für eine kleine Population von Wildtieren, speziell von Rehen. Da oben sitzt es sich halbwegs sicher und Menschen ist man ja sowieso gewohnt in so einem städtischen Park.

Lankwitz, nach wie vor kein schlechter Platz zum wohnen.

 

Unser "Gemeindepark"

So sieht er also auf dem Satellitenbild aus der Vogelperspektive aus: unser Gemeindepark, ebertus´ und meine Heimat.
Sogar so schön, dass Baufirmen die letzte Baulücke für ihre kapitalkräftigen Kunden am Kirchhof zu schließen beabsich-
tigen, ja wer möchte denn schon auf so einen Blick verzichten...
Ganz schön skeptisch, wie das kleine Eichhörnchen auf dem Bild vor 30 Jahren vom Pfosten herunterschaut: nur ist in der
Zwischenzeit die Umzäunung durch hohe Metallgitter ersetzt worden. Dafür hat sich der Verkehr auf den Gehwegen so stark
entwickelt, dass sich die Frage stellt, wer wem am besten und schnellsten aus dem Wege geht: der Radfahrer jedenfalls
nicht. Hundebesitzer - die mitunter ihre Kleinkriege miteinander ausfechten - üben sich redlich in der Umweltverschmut-
zung durch die Hinterlassenschaften ihrer vierbeinigen Lieblinge. Pünktlich zu Ostern findet dann das familiengerechte
Eiersuchen zwischen frischen Hundehaufen statt.
Auch ansonsten ist in der langen Zeit vieles bergab gegangen: ein Graffiti beschmiertes Kriegerdenkmal, holprige marode
Gehwege, viele ungepflegte Wiesen, überfüllte Abfallkörbe, eine kaum noch als solche zu gebrauchende Rodelbahn usw.
Einen kleinen Lichtblick gibt es aber: Auf zwei Seiten des großen Tiergeheges wird zurzeit eine Wegbegradigung vor-
genommen, sodass Läufer nicht mehr so leicht ins Straucheln geraten, wahrscheinlich extra für ältere Semester bestens
geeignet - also ran, ebertus!
Kritisch und neugierig blickt das kleine Eichhörnchen - vielleicht war ich sogar dabei, als Du die Aufnahme gemacht hast -
kritisch und skeptisch ist auch unser Blick auf die Entwicklung unseres bürgerlichen Umfeldes, auf das die Grünen immer
mehr Einfluss gewinnen - ob das viel bringt, ich kann es mir nicht vorstellen.

Frohe Ostern

Martin P.

Ran...? Bereits umgesetzt !

Heute vormittag, und erst durch den Gemeindepark, dann die Malteserstraße stadtauswärts, die B101 bis zum ehemaligen Mauerweg. Dort nach rechts auf eben diesen eingebogen, über den Jenbacher Weg wieder Stadtgebiet erreicht.Die Sondershauser Straße entlang und "hinten" an der Lankwitzer Grundschule vorbei auf die Gallwitzallee; heimwärts.

65 Minuten, das sollte altersgemäß ausreichend gewesen sein und jetzt gibt es gleich Mittagessen. Muss morgen nochmal kurz "rüber", bin aber Mittwochabend wieder da; dann länger.

Ebenfalls Frohe Ostern

Bernd E.

Lankwitz: Stadt und Land

Da kommen Gedanken hoch, gute, habe ich doch fast 25 Jahre ebenfalls in Lankwitz gewohnt. Aber nicht im "städtischen Bezirk" von Lankwitz, rund um die Kirche, sondern im "ländlichen", etwas weiter südlich, fast im Schutze der Mauer.

Ruhe war angesagt, bis mir gegenüber ein Teich angelegt worden war und von Stund an die Frösche das nächtliche Kommando übernommen hatten.

Eine wunderbare Zeit, gekennzeichnet vom Rückzug der Loewe Opta GmbH, die hieß damals noch so, und meiner Drohung an SPD-Riebschläger, er würde Dresche beziehen, wenn er vorm Werkstor auftauchen sollte, um Krokodilstränen zu vergießen.

Wer solls denn richten, Martin P., nachdem Diepgen und Konsorten die Stadt ausgeplündert haben, ein beispielloser Vorgang von Verantwortungslosigkeit für Generationen.

Ihnen, Martin P., ein gelungenes Osterfest, mitten im Sommer.