14 Apr 2010

Grenzwertig bzw. fakeartig?

Submitted by ebertus

Also, ich persönlich halte diese Geschichte für einen grenzwertigen Fake. Einige Hinweise gefällig?

Die "teilnehmenden" Verlage werden sich doch nicht selbst in's Knie schießen. Ein derart "offenes" System, mit USB, mit Kartenslot, mit Linux?! Das klingt ja wie die verschwurbelte Einladung zur wirklich vollumfänglich praktischen Nutzung; über die ansonsten auf sich warten lassende Akzeptanz, über die meist doch eher gut betuchten "early adopters" etc. hinaus.

Als "puppet on a string" wird bzw. sollte sich die Mehrheit der potentiellen Anwender zu schade sein, auch bei den derzeit schon real verfügbaren Geräten. Ein Buch, eine Zeitschrift etc. kauft man, bezahlt man (ggf. bar) - und tschüss. Die Verfügungsgewalt - im rechtlichen Rahmen, versteht sich - liegt beim Käufer, dem "neuen" Besitzer. Keine weiteren "Freischaltprozeduren", keine Überwachung des Kauf- bzw. Leseverhaltens, keine Zensur via App-Shop's etc., kein Einschließen auf einem Gerät, keine Beschränkung auf eine (Firmen)technik und keine Gefahr, schlimmstenfalls mit roher Gewalt, das Objekt wieder abgenommen zu bekommen. Wie Letzteres rein technisch funktioniert, hat Amazon auf dem Kindle vor einiger Zeit bereits vorgeführt.

Nun denn, vorsichtig zurück rudern mag erlaubt sein ...