22 Mai 2011

Indianergeschichten

Submitted by ebertus

Zitat: "Als Soldaten der Isaf und der afghanischen Armee sich dem Unterschlupf näherten, seien sie von einer Frau bedroht worden. Trotz "mehrerer mündlicher Warnungen" habe sie eine Kalaschnikow auf die Soldaten gerichtet. Sie wurde erschossen, genauso eine weitere Frau und zwei Männer."

Und mit denen halten sich "unsere Jungs" schon bald zehn Jahre auf ...?

Genau diese Indianergeschichten erzählen uns die staatstragenden, die hofberichterstattenden Medien; wie tief sind "wir" gesunken, dass man glaubt, "uns" diesen sprachlichen, inhaltlich beinahe jenseitigen Müll vorsetzen zu können? Das ist ja dort in Afghanistan schlimmer als in den besten Karl-May-Storys, wo es gar noch halbwegs edle, mitunter kluge Indianer gab. Und die Anderen, die Bösen, die taktisch und strategisch etwas Beschränkten? Na klar, die rennen gegen das wohlgeschützte Fort an, werden kameragerecht von den Wildpferden gemäht, während ein letztes Wutgeheul ertönt.

Zum Schluß betritt dann noch ein ominöser "Verwandter" des Taliban-Führers Mullah Omar die mediale Bühne, wo doch dieser Omar gleich hinter Bin Laden auf der "Wanted, dead or (better not) alive"-Liste steht, im Zuge der nächsten Kommandoaktion - natürlich beim Pornogucken - einen Herzschlag erleidet, sicher ebenfalls gleich anschließend auf See verklappt wird. Dann ist wieder "Freude" angesagt.

Na ja, realistischerweise wird der letzte Helicopter aus Kabul etc. schon reserviert sein.