6 Jun 2010

Nachtreten oder richtig stellen?

Submitted by ebertus

Der Freitag bringt es, meine (mangels journalistischem Vermögen) ungesagten Worte. Und wie Stefan Heym (als Mohr, der seine Schuldigkeit getan hatte) vom politischen und medialen Mainstream dann mitgespielt wurde, das habe ich nicht vergessen. Ja, es gab viele dieser Mohren in der Nachwendezeit, als die FDJ-Sek's etc. sich anschickten, gaaanz unschuldig in den (erweiterten) GroKo-Parteien nun die neue Demokratie bauen zu wollen. Keinen (grab your own nose) Blick zurück, versteht sich.

OK, Biermann - da würde ein ehemaliger SZ-Kommentator mich sogleich an den Ohren ziehen - könnte man böswillig an den Wagen fahren, hat er sich doch nicht mal unter die schützenden Dächer von CDU/CSU/FDP/SPD/Grüne begeben, ansonsten sicher tantiemenmäßig ausgesorgt - Manfred Krug wohl ebenfalls - und seine "Animals"-Adaption vom Haus in New Orleans kam damals schon recht toll. Mir geistig näher stand jedoch z.B. Gerulf Pannach, ein Nestbeschmutzer hüben wie drüben - und bis zum Schluß; natürlich!

Ansonsten, viel nachzulesen hier, und ein anderer SZ-Kommentator hat(te) das schon mal erkannt, mir für diesen Link gedankt. Die vollkommen subjektive, direkt verlinkte Perle daraus:

http://www.jugendopposition.de/index.php?id=1005

Ja, als Nicht-DDRler, als West-Berliner bin ich immer noch "dort", während andere, damalige, auch mir persönlich bekannte, sich nun unter kapitalistischen Rahmenbedingungen tummeln, im Hamsterrad bzw. im goldenen Käfig laufen, alternativlose Sachzwänge erkennen (müssen);

erst mal nur so, und vollkommen wertfrei angemerkt...

Der Vollständigkeit halber, zu Manfred Krug bzw. den Animals.