23 Mai 2013

Das lange Wochenende der jW-Ladengalerie

Submitted by ebertus

Anbei hier eine Mail, die mich soeben erreichte. Das "lange Wochenende der JW - Ladengalerie" scheint mir in weiten Teilen nicht uninteressant, auch wenn dieses "Wochenende" und bereits ab dem Donnerstag (Fronleichnam) eher nicht in Berlin, denn beispielsweise in Hessen gilt.

Für die Veranstaltung mit Moshe Zuckermann werd' ich mich also gleich mal anmelden; zu den anderen Topics erst noch etwas recherchieren; nachdenken. So have a look:

 

Liebe Freundinnen und Freunde der jW - Ladengalerie,

herzlich laden wir Sie ein, an den Veranstaltungen am langen Wochenende der jW-Ladengalerie teilzunehmen. Bei den Veranstaltungen am Samstag und Sonntag gilt grundsätzlich: Eintritt frei! (Natürlich freuen wir uns über eine Spende)  Allerdings gibt es dennoch für einzelne Veranstaltungen ensprechende Anmeldehinweise. Wir bitten diese alsbald wahrzunehmen um uns die Planung zu erleichtern.

Solidarische Grüße an alle !

Michael Mäde

 

  • 31.05.2013: Buchpremiere: Wider den Zeitgeist, Band 2

    Mit dem Autor Mosche Zuckermann

    Der zweite Band der Essays von Moshe Zuckermann versammelt Aufsätze aus den vergangenen Jahren und reicht von der Adorno-Rezeption im Nahen Osten über Reflexionen zum autoritären Charakter und eine Analyse des Verhältnisses von Zionismus und Kritischer Theorie bis hin zur Auseinandersetzung mit Marx’ Kulturbegriff.

    Moderation: Arnold Schölzel (jW)

    Eintritt: 5,00 € / Ermäßigt: 3,00 €

    Um Voranmeldung wird unter mm@jungewelt.de oder 030 53 63 55-56 gebeten.

    31.05.2013, Beginn 19:00 Uhr

     

  • 01.06.2013: Are we all wounded?

    Liselotte Welskopf-Henrich und die Ereignisse in Wounded Knee.

    Eine Podiumsdiskussion zur Geschichte des Kampfes der Lakota gegen den Staatsterrorismus und dessen Widerspiegelung in der deutschen Publizistik anläßlich der Neuedition der Pentalogie »Das Blut des Adlers«.

    Es diskutieren in zwei Gesprächsrunden: Dr. Rudolf Welskopf, Erik Lorenz (Autor), Victor Grossmann (Journalist), Dr. Michael Koch (Vorsitzender des Tokata LPSG RheinMain e.V.), Monika Seiler (Chefredakteurin der Zeitschrift Coyote)

    Moderation: Dr. Frank Elstner (Palisander-Verlag), Peter Borak (Verlag 8. Mai), Thomas Wagner (Tageszeitung junge Welt)

    Zwischen den Gesprächsrunden zeigen wir einen kurzen Ausschnitt aus dem Film »Ein guter Tag zum Sterben«.

    01.06.2013, Beginn 13:00 Uhr

     

  • 01.06.2013: Reform und Revolution

    Revolutions- und Klassentheorie im 21. Jahrhundert

    Wenn der Trümmerhaufen zum Aussichtsturm geworden ist, wie Georg Fülberth sagte, ist die theoretische Selbstverständigung, Orts- und Perspektivenbestimmung notwendige Voraussetzung aktueller und künftiger Kampf- und Widerstandsaktionen. Aktivisten und Theoretiker verschiedener marxistischer Strömungen trafen sich dazu in der Marx-Engels-Stiftung und diskutierten das Problem der Dialektik von Reform und Revolution.

    Mit den Herausgebern Ekkehard Lieberam, Robert Steigerwald und der Autorin Edeltraut Felfe

    Moderation: Michael Mäde (jW)

    Eintritt frei!

    01.06.2013, Beginn 15:00 Uhr

     

  • 01.06.2013: "Wer entkommen will, braucht Glück"

    Dem Brecht auf den Fersen sind die Carmen Maja Antoni und Jennipher Antoni im Doppelpack. Ein politischer Ausflug zu den Texten, die ihre Brisanz nicht verloren haben mit einem Abstecher in Brechts Poesie.

    Ihr Begleiter am Klavier Ist Guido Raschke.

    Eintritt frei! (Einlass ab 19:30)

    Um Voranmeldung wird unter mm@jungewelt.de oder 030/536355-56 gebeten. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung

    01.06.2013, Beginn 20:00 Uhr

     

  • 02.06.2013: Stalin. Geschichte und Kritik einer schwarzen Legende

    Podiumsdiskussion mit Domenico Losurdo, Werner Fischer und Kurt Pätzold

    Moderation: Arnold Schölzel (jW)

    Eintritt frei! Spenden erbeten!

    Um Voranmeldung wird unter mm@jungewelt.de oder 030/536355-56 gebeten.

    02.06.2013, Beginn 12:00 Uhr

     

  • 02.06.2013: Revolution für Europa

    u.a. mit dem Herausgeber Diether Dehm

    Ist die EU als Projekt für Völkerverständigung, Frieden und soziale Gerechtigkeit gescheitert? Längst hat sie sich von den Kräften des Finanzkapitals korrumpieren lassen, imperialistisches Gedankengut setzt sich fest, die Krise wird zum Trojanischen Pferd für die Zerstörung des Sozialstaats. Gegen diese Entwicklung legen nun führende Köpfe der europäischen Linken ein gemeinsames Manifest vor.

    Mit Beiträgen von: Sahra Wagenknecht, Gregor Gysi, Oskar Lafontaine (DIE ­LINKE), Alexis Tsipras (Griechenland), Jean-Luc Mélenchon (Frankreich), Giuliano Pisapia (Bürgermeister Mailands), Konstantin Wecker uvm.

    Eintritt frei! Spenden erbeten!

    02.06.2013, Beginn 14:00 Uhr

     

  • 02.06.2013: Wohin steuert Venezuela?

    Der Tod des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez am 5. März war nicht das Ende der Bolivarischen Revolution. Am 14. April wurde der von ihm vorgeschlagene Nicolás Maduro zum neuen Präsidenten Venezuelas gewählt. Das Ergebnis fiel mit 50,8 Prozent für Maduro und knapp 49 Prozent für dessen Widersacher Henrique Capriles jedoch knapper aus als erwartet. Für die junge Welt waren André Scheer und Katja Klüßendorf während der Wahlen in Venezuela. Sie berichten über ihre Eindrücke und diskutieren, wie es in dem südamerikanischen Land weitergeht. Warum fielen die Wahlen so relativ knapp aus? Kann Maduro den Platz ausfüllen, den Chávez hinterlassen hat? Wohin steuert Venezuela?

    Eintritt frei! Spenden erwünscht!

     

    02.06.2013, Beginn 17:00 Uhr

 

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Bushamas Kollateralschaden

Oder/auch vielleicht den aktuellen Film zu Murat Kurnaz schauen. Link

Murat Kurnaz

war und ist mir immer noch suspekt.

Und Obama macht Guantanamo zu, da kannst Du Dir sicher sein. Die Republikaner werden nachgeben müssen, denn die (und nicht Obama) haben es zu verantworten, dass es nicht längst geschlossen wurde.

es darf gelacht werden!

der herr Kurnaz ist dir "suspekt"? wieso denn? hat er mal versucht, in deinen briefkasten nen china-kracher zu schmeißen?
ich find es ja rührend, dass du von O-ha-nama immer noch was erwartest. gar, dass er Gitmo zumacht. ja ja.... wo dann wohl die dort internierten abbleiben werden?

Suspekt...?

Das ist in dem Kontext wohl wirklich keine Frage. Dass er (Kurnaz) jahrelang und entgegen jeder rechtsstaatlichen Grundlage in Guantanamo inhaftiert war, das ist wohl kaum strittig. Und wofür Guantanamo ideell, aus Sicht jedweder Menschenrechte und auch ganz real steht, dass ist Dir (mal unterstellt) wohl ebenso klar wie Deinem Hero.

Nur ist dieser Hero auch in seiner zweiten Amtszeit bislang lediglich ein Warmduscher, der zwar mitreissende "Ruckreden" halten kann -derer gibt es viele, Reden wie Redner- der aber ansonsten nicht(s) "liefert".

Auch als Drohnenhero scheint ihm das, seine Masterrole für die Joystickkids mittlerweile über den Kopf zu wachsen, wie Berichte zeigen. Im Grunde ist es dieses grundsätzliche Dilemma der softigen Linken. Der Geist mag willig sein, aber der alternativlose, der natürlich immer von außen kommende Sachzwang überwiegt, hält auch Bushama in der Spur.

Deine Sichtweise auf Obama ist wohl eher das Problem.

aber egal, er wird in der 2. Session weitgehend die Politik umsetzen, die er zu Beginn der 1. eigentlich vorhatte, und die ihm von der Opposition weitgehend verunmöglicht wurde.

Aber vermutlich brauchst Du einen wie Obama, um Deine eigenen Widersprüche besser kompensieren zu können. Sei es drum.

Ein zutreffender Text

beim Freitag, dem inhaltliche Kommentare zu wünschen wären, da ja die "eigenen Widersprüche" nun wirklich nicht das Thema sind. Ok, einmal mehr sei darauf hingewiesen, auf welchen informellen "Payrolls" Bushama steht, wenn er -zugegeben- sehr klug für die "Einprozent" agiert.

Daher ist diese Sequenz schon Realsatire: "Die Klugen ganz oben verstehen das."! ... Link

Vorzeigeghetto Theresienstadt

Die Ausstellung im Jüdischen Museum zu Berlin wäre ebenfalls einen Besuch wert; soweit mann/frau aufnahmebereit ist für derartiges, für überbordendes künstlerisches Leid.

Zugegeben, da mein Background eher technisch determiniert ist, so habe ich erst durch Hannah Arendts "Eichmann in Jerusalem" gelernt, dass Theresienstadt ein sog. Vorzeigeghetto war, wo auch schon mal die staunenden, internationalen Besucher vereinnahmt wurden; alles nicht so schlimm... Link