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2x Nina Hagen

Bildmontage: LP-Cover

Der medial viel beachtete Tod von Amy Winehouse sei ein Anlaß für eine immer mal notwendige Positionsbestimmung. Winehouse mag eine viel diskutierte, gar große Künstlerin gewesen sein, die damit einhergehende, mediale Vermarktung ihrer Drogensucht war es ebenso.

Aber Kunst und Kultur bilden, formen sich im Kopf des Konsumierenden, sind keine absoluten Wahrheiten. Mein "Fall" war die Kunst, die Musik von Winehouse nicht unbedingt.

 

It's better being a dog than a doctor

Alles Antisemiten, oder was? Dabei ist es "beruhigend", schnöden Neoliberalismus ebenfalls in Israel verorten zu dürfen, auch wenn die angehenden Doktoren in erwartbar prekären Verhältnissen mit dieser hier dargebotenen Überschrift aus einem "Haaretz"-Text vielleicht etwas übertreiben.

Züchte Raben

Geraldine Chaplin, der feuchte Traum mancher Nächte, soweit man "damals" und als junger Mann auf diese Art von Frau stand. Von ihrem spanischen Lebenspartner Carlos Saura bis hin zu Rainer Werner Fassbinder eine sehr gerade Linie, die filmische Aufarbeitung der 68er Ära, einer Frage nach der morbiden, der gutbürgerlichen Gesellschaft, welche und gerade in diesen beiden Ländern den Faschismus erst möglich machte.

Klassenjustiz ?

Nun fand ich, wie bereits anderweitig geschrieben,  den JW-Abdruck eines Textes von Inge Viett weder erhellend noch zielführend, keinesfalls zustimmungsfähig und dass er bei mir "die Bereitschaft gefördert habe, die verfassungsgemäße Ordnung und das friedliche Zusammenleben der Bevölkerung zu untergraben" kann ich ebenfalls nicht sehen oder gar bestätigen.

80 Nichtregierungsorganisationen

Und es sollte zukünftig wichtig werden, ausländische Medien zu konsultieren. Auch ohne den Maulkorb der (kleiner 10%) Linke werden die der Staatsraison unterworfenen, sich sehr freiwillig unterwerfenden Medien hierzulande bestenfalls tendenziös berichten; im Allgemeinen und auch im Speziellen, dem hier kurz zu thematisierenden Fall.

Biker in Denver


Bild: Bernd Ebert

Selbst kein Biker, so habe ich grundsätzlich eher Angst und bin zuletzt als sehr junger Mann mal (mit)gefahren. Kürzlich, während einer kleinen Geburtstagsfeier im Freundeskreis erzählte mir eine  ebenfalls nicht mehr ganz junge Frau (wir hatten uns lange nicht gesehen), dass sie jetzt den Motorrad-Führerschein macht und sich dann eine "richtige" Maschine kaufen wollte.

Das fand ich interessant und es zeugt von gewissem Selbstbewußtsein, dem sich nicht "hinten drauf" einer/einem Anderen auszuliefern, sondern selbst zu agieren.

Gymnasialer Event

Nun wusste schon Charles Wright Mills, dass die "White collars" eine wesentlich substantiellere Kriminalität generieren als alles, was Welfare-Queens und andere Sozialschmarotzer so anstellen können. No mercy, keine Gnade! Wer Eventmanager für eine Abi-Feier beschäftigt, braucht nun nicht um Spenden bitten, wenn es mit dem Outsourcen nicht so toll geklappt hat.

Neue Ehrenämter braucht die Welt

Zitat: "Doch die Penetranz, mit der Politik und Medien den Bürgersinn beschwören, zeugt von einem wenig respektvollen Umgang mit diesem "sozialen Kapital". Immer offensichtlicher wird, dass es nur darum geht, die Lücken zu stopfen, die der kontinuierliche Abbau des Sozialstaats hinterlassen hat. Aber das schaffen allein weder die Grünen Damen im Krankenhaus noch die Helferinnen, die im Tafel-Restaurant Suppe austeilen - und auch nicht die 1-Euro-Jobber, die in arm gesparten öffentlichen oder sozialen Einrichtungen aushelfen."

Vom Durchhalten

Die letzten Tage des Mai 2011 war geprägt vom Kämpfen und Sterben in Afghanistan. Sinnlos, wie von Beginn an, aber immer den schlußendlichen Sieg vor Augen, weil man sich ja auf der richtigen Seite wähnt. Die zweite Maihälfte war ebenfalls geprägt von dem regierungsamtlichen Postulat, zukünftig noch intensiver und in jedem Falle weltweit die eigenen (Wirtschafts)interessen mit jeder dazu notwendigen, militärischen Gewalt durchsetzen zu wollen.

Jenseits der Trauer

Freude ist in Zusammenhang mit dem Tod von Menschen keine Reaktion, welche der Ethik, der christlich-abendländischen Leitkultur innewohnt, selbst wenn diese Freude von einer führenden, politischen Repräsentantin erst kürzlich und sehr selektiv artikuliert wurde. Das anschließende Erkennen eines Parteifreundes auf "Mittelalter", ob dieser Äußerung sei die eher angemessene Antwort und sittlich gebotene Verortung derartiger "Freude".

Florida-Rolf, jetzt in Athen?

Die Rettung der Erde kann warten, Krankheiten, Elend, Hungersnöte ebenfalls. Und Schuld sind einmal mehr die Schmarotzer, hierzulande bereits von einem SPD-Granden sehr plakativ erkannt. Kein Wunder also, wenn das in Griechenland ähnlich, vielleicht noch viel schlimmer ist. Da ging und geht also unser gutes Geld dahin, sollten wir nun gerade hinter Regierung, Industrie und Banken zusammen stehen; sagen die staatstragenden, die hofberichterstattenden Medien.

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