Jutta Ditfurth über Ulrike Meinhof

Mit dem Namen von Ulrike Meinhof wird primär Terrorismus, Mord und ganz allgemein Kriminalität verbunden; im einfachsten Falle Linksradikalismus. Es gab ein Leben der Ulrike Meinhof vor dem 14. Mai 1970 (dem Tag der Baader-Befreiung) und es gibt eine zeithistorische Figur, deren Spuren von Jutta Ditfurth in ihrer Meinhof-Biografie nicht nur mit "Dokumentationsfuror", sondern ebenfalls mit einer gewissen Empathie nachgezeichnet werden.

Todesflughafen ?

Nicht wegen der in diesem Zusammenhang eher pietätlosen, politisch inkorrekten Erwähnung einer "Fasanenbrust im Brotmantel" am Ende des SPON-Artikels, auch nicht wegen dem (möglicherweise unterstellten) klammheimlichen Denken, es träfe dort wohl schon "die Richtigen". Nein, einfach wegen der eigenen Historie, dem primär beruflich geschuldeten Wohnen im Nachbardorf namens "Erzhausen".

Dreiklassen-Medizin

Mal abgesehen von der (gefühlt) zunehmenden Zahl an Menschen, die sich überhaupt keine Krankenversicherung mehr gönnen/leisten können, den sprichwörtlichen, "amerikanischen Verhältnissen" wird gemäß diesem SPON-Bericht neben der bereits gängigen Zweiklassen-Medizin nun gar noch eine dritte Klasse institutionalisiert - von staatswegen, versteht sich.

Bin LINKS! Bitte beobachten


Quelle: Website der Partei Die Linke

Nun bin ich kein Mitglied der Linken, aktuell nicht mal deren Wähler; dahingehend und nicht zuletzt, weil mir die linken Realos in Berlin dann doch eher in der SPD gut aufgehoben scheinen, sie über die (Koalitions)jahre domestiziert wurden, beinahe Alles mitmachten!

Freitag, taz und Junge Welt

Im Zweifelsfalle "links" sind mit Sicherheit die drei genannten Medien, von kultur- bis oft schon buntlastig links, über grün/seriös links bis klassisch- im Einzelfall erkennbar dogmatisch links. Aber eben "irgendwie links", um dieses Wort von Jakob Augstein nicht als strenge Definition, eher als ein "irgendwie" geartetes Glaubensbekenntnis zu verwenden.

Mein (armes) Amerika

"Mein Amerika" fungierte hier bereits als Titelbild. Bill Brysons nette, meist kurzweilige Schreibe mag ich gern, er liebt das Land und seine Menschen, kritisiert dennoch den alltäglichen Wahnsinn, die extreme Bigotterie der amerikanischen Gesellschaft, des "american way of life". Aber Bryson ist (vielleicht wie nicht wenige in seinem Alter) ein bekennender Anhänger von Nostalgie, hat seinen Weg gemacht und darf sich nun etwas ausruhen, in in einer eher milden Perspektive verweilen.

99 Prozent

Neunundneunzig Prozent der Menschen sind nicht mehr beteiligt am Zuwachs von Wohlstand, an den Ressourcen der Welt, verbrauchen die möglicherweise noch vorhandene, geringe Substanz. Ein Prozent dagegen profitiert umsomehr, domestiziert alle anderen mit Zuckerbrot und Peitsche, mit bunten Glasperlen und medialer Hofberichterstattung, mit subtiler, zunehmend jedoch offener Repression; bis hinein in die Zentren der alten Welt.

Apple II


Abbildung: Ein (mein) erster Programmentwurf

Anläßlich des Todes von Steve Jobs ist Erinnern angesagt, fühlte ich mich doch immer als Wiedergänger, als Schmalspurausführung seines damaligen Partners Steve Wozniak.

In 1981/82 und noch vor dem Erscheinen des sog. IBM-PC einen Apple-II besessen zu haben war schon Luxus pur, bestenfalls noch getoppt von der einige Jahre früher erstandenen A77, einer 38er Bandmaschine von Studer/Revox (anderes Thema).

And it's 1,2,3 what are we fighting for?

Der letzte Helicopter ...

Zehn Jahre in Afghanistan, zehn Jahre in einem Krieg der lange nicht so genannt werden durfte, gemäß Köhler-Doktrin und im Geiste der Struckschen Vorgabe lediglich zur Verteidigung unserer - sicher legitimen - Wirtschaftsinteressen geführt wird. Zehn Jahre Nation-Building, zehn Jahre Brunnen bohren, zehn Jahre neue Kreuzzüge; und kein bisschen weise(r).

Piraten und andere Minderheiten


Bild: Bernd Ebert

Die Berliner Wahlen sind vorbei, die Piraten mit beinahe sensationeller Stimmenzahl in das Abgeordnetenhaus und in diverse Bezirksvertretungen gewählt.

Nicht dass die CDU geschockt wäre, oder die FDP weniger Stimmen bekommt als eine Rechtspartei; nein, die etablierten Bürgerversteher von der SPD über die Grünen bis hin zu den Linken sind schockiert, schicken die medialen Wadenbeisser an die Front der veröffentlichten Meinung.

Der Unfehlbare

Nun, für unfehlbar halten sich Viele, für allwissend sowieso. Dabei ist es im Wesentlichen lediglich eine Frage der Macht, eine Frage der Kontrolle über die Gesellschaft, die maßgeblichen Medien; im Kleinen wie im Großen. Die Kirche, gerade die katholische Kirche als Institution gehört nach wie vor zu den absolute und eben unfehlbare Macht ausübenden Instrumenten einer Domestizierung weiter Teile der abendländisch geprägten Völker und deren Menschen.

Freiheit statt Angst 2011

Bild: Offizieller Demo-Flyer aus 2010

Bereits im letzten Jahr standen Teilnahme und Solidarität auf meinem Programm und am kommenden Samstag soll es nicht anders sein. Das Wetter verspricht angenehm zu werden und mit der S-Bahn geht es direkt zum Bahnhof "Brandenburger Tor", bis vor einiger Zeit noch mit der Bezeichnung "Unter den Linden" verbunden.

 

 

 


Seiten