OnArt & Culture

"Kunst darf alles"? Immer weniger wohl, wenngleich dieser Begriff von der entarteten Kunst noch ein historisch bedingtes Tabu scheint. Kunst und Kultur, in einfacher Form als Klamauck verabreicht hat systemkonform, affirmativ der sog. Alternativlosigkeit gegenüber zu sein; zunehmend...

Hier also, was herkömmlich und weniger herkömmlich unter "Kunst und Kultur" so läuft. 

Symbolische Schweinereien

Das Dollar-Symbol stört wenig, das (christliche) Kreuz noch weniger, Shell-Oil ebenfalls nicht, dieses Symbol mit Hammer&Sichel gibt es ja kaum noch und der Halbmond, dort wo die Schurken wohnen, der ist wohl ganz richtig plaziert, oder? Nur der Davidstern darf da nicht rauf auf das fliegende Schwein bei dieser Bühnenshow des Roger Waters.

Wagner in Israel (Fragment)

Zum Thema Boykott eine Notiz etwas am Rande, nicht unbedingt neben der Spur. Zuckermann geht in seinen Texten nicht ausdrücklich auf BDS ein, beleuchtet das Thema dennoch und genau aus entgegengesetzter Richtung. Unter dem Titel:

"Die Persistenz von Ideologie - Anmerkungen zu Wagner, Israel und den Wonnen der Ignoranz"

Bilder einer Ausstellung

Flyer + Eintrittskarten
Bild(montage): Bernd Ebert


Bei Weitem nicht nur Bilder! Und zugegeben, als dahingehend bekennender Kulturbanause so sind mir  Modest Mussorgsky's "Pictures at an Exhibition" erst via dem gleichnamigen Konzeptalbum von Emerson, Lake & Palmer bekannt geworden. Mit Yoko Ono war es ähnlich, kam sie mir erst durch die Liaison mit John Lennon auf den kulturorientierten Radarschirm.

 

 

Seasons of Glass

Zitat: "The streets of our country are in turmoil. The universities are filled with students rebelling and rioting. Communists are seeking to destroy our country. Russia is threatening us with her might and the Republic is in danger. Yes, danger from within and from without. We need law and order. Yes, without law and order our nation cannot survive. Elect us and we shall restore law and order."

Arendt - der Film

Nach der Rezension bei SPON ist das wohl ein sogenanntes "must see". Nicht unbedingt wegen der intellektuellen Tiefe, die in einem Film wohl nie das transportieren kann, was das Buch vermag. Nein, eher der Atmosphäre dieser Zeit, dieser rund fünf Jahre in New York geschuldet, eben die wesentliche historische Spannweite des Films. Die eigenen, mehrfachen Aufenthalte in dieser Stadt sind dabei keinesfalls hinderlich; im Gegenteil. Und Jack Kerouacs "On the Road" rollte diesen bei mir meist positiv ankommenden Kulturschock nochmals auf.

Bitte differenzieren!

Frau Merkel differenziert…, oder auch: Merkel vs. Augstein

“Antisemitismus ist, wenn man gegen Krieg oder Beschneidung ist?”

Nein, nein! Nicht von Frau Merkel der Spruch, sondern von einem Kommentator bei der ZEIT, wo die Moderation mittlerweile gar (zensierend?) zum Differenzieren auffordert; was aber weder Merkels Tenor aussagt, noch der von mir eingangs zitierte Kommentator beherzigt.

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