OnMedia

Medienwandel, gar Medienkrise sind häufig gebrauchte Stichworte. Technologisch getrieben sind medien insbesondere bei gesellschaftspolitisch relevanten Themen vielfach Träger von Propaganda, bieten wahlweise eine dezente, dennoch gpflegte sog. Hofberichterstattung.

Hier also alles, zu Medien, deren Technologie und deren Propaganda(auftrag).

Moshe Zuckermann in Berlin

Bild: Bernd Ebert

 

Wie bereits vor wenigen Tagen hier im Blog angekündigt, so gab es am 31. Mai die Gelegenheit, den israelischen Soziologen Moshe Zuckermann bei einer Podiumsdiskussion der Tageszeitung "Junge Welt" real zu erleben. Anlass war die Vorstellung des zweitem Bandes "Wider den Zeitgeist", einer auf drei Teile angelegten Vortrags- und Essaysammlung Zuckermanns aus den letzten zehn Jahren.

 


 

Ranking

Die Frage ist, gerade im Lichte der aktuellen Berichterstattung, einer bestenfalls in dieser offensichtlich bereits gängigen Größenordnung überraschenden Datensammlung der Obama-Administration: vor wem wir mehr Angst haben, in abwehrender Bereitschaft stehen sollten. Who is Who? Wer hat das ultimativ-negative Potential? Vor wem müssen wir uns primär und sehr aktiv schützen?

Paywalls aus technisch-administrativer Sicht

Wahrscheinlich besteht sofort Einigkeit, wenn hier festgestellt wird, dass es bislang keine allgemein akzeptierte, einheitlich gestaltete, zumindest schon ein Stück weit bewährte, einfach zu handhabende, datenschutzrechtlich unbedenkliche Bezahlsysteme für Medien, gerade für periodisch erscheinende Medien gibt; Systeme welche darüber hinaus auch für den Nutzer ohne Einschränkungen die jeweiligen Inhalte (den Content) bereitstellen.

Augsteins Payroll, Paywall

Beim Freitag steppt der Bär, brennt die Luft, laufen eh' hochfrequente SchreiberInnen zu Höchstform auf. Die Zahl der entsprechenden Blogs zu Bezahlsystemen im Allgemeinen und dem Augstein-Blog im Besonderen ist kaum noch überschaubar. Mitlesen kann lohnen, weniger wegen der persönlichen Extrovertierung Einzelner, denn der teilweise guten inhaltlichen Tiefe und weitestgehend ohne die sonst so beliebten persönlichen Anfeindungen.

Das lange Wochenende der jW-Ladengalerie

Anbei hier eine Mail, die mich soeben erreichte. Das "lange Wochenende der JW - Ladengalerie" scheint mir in weiten Teilen nicht uninteressant, auch wenn dieses "Wochenende" und bereits ab dem Donnerstag (Fronleichnam) eher nicht in Berlin, denn beispielsweise in Hessen gilt.

Für die Veranstaltung mit Moshe Zuckermann werd' ich mich also gleich mal anmelden; zu den anderen Topics erst noch etwas recherchieren; nachdenken. So have a look:

Die nächste Sau ...

... die gleichen Treiber. Alles, was der gaaanz großen Koalition in ihrer gebetsmühlenartig postulierten Alternativlosigkeit entgegen steht, das kann nur rechts, links, in jedem Falle extremistisch sein. Kürzlich war gar zu lesen, dass "die Rechten" Gegner der GEZ (neudeutsch: Haushaltsabgabe) sind - me too! Godwin's Law hat viele Gesichter, versinkt in der relativen Bedeutungslosigkeit alltäglicher Grabenkämpfe.

Selbst-Moderation

Ich finde die Selbstmoderation mit dem (dennoch und für alle) nachträglich möglichen Lesen bzw. Ausklappen der inkriminierten Kommentare recht spannend, auch -oder gar mehr noch- ein irgendwann mögliches Fernhalten von UserInnen im eigenen Blog. Das ist ja keine Einbahnstraße, so oder so... Drei Aspekte wollte ich anmerken:

Arme Frau II

Im Grunde lohnt es sich nicht wirklich, weitere mediale Eulen nach Athen zu tragen, den eigenen Senf zum Fall Schavan dazuzugeben. Einerseits war ihr Vergehen wohl weit geringer als das dahingehende von Guttenberg und andererseits gibt es gerade bei den bildungsfernen Unterschichten eine beinahe staatszersetzende Kriminalität wie Pfandbon- oder HartzIV-Betrug, welche doch bitteschön ernsthaft verfolgt werden müsste - die LeistungsträgerInnen jedweder Couleur dagegen in Ruhe gelassen, ihren staatstragenden Geschäften nachgehen sollten.

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