OnTec

Nicht nur die herkömmlichen Medien leiden unter dem sog. Technikwandel, der sie selbst gleich mal infrage stellt. Die Frage ist jedoch weniger, ob (moderne) Technik per se gut oder schlecht sei, sondern eher diejenige, welche nicht zuletzt die Machtfrage, den Herrschaftsanspruch stellt.

Hier also alles, zur Technik, zu technikaffinen, technikgetriebenen Bereichen.

VPNige Reflektionen II

Um es gleich vorab zu sagen: Die im letzten Blog -auch wegen der schlechten Empfangsverhältnisse in Ruhpolding bzw. der drohenden Mobilfunkkosten im Ausland- noch relativ ungeklärt verbliebene Variante eines VPN-Tunnels über UMTS/HSDPA wurde nunmehr einer zumindest aktuell geltenden Antwort zugeführt. Sowohl "CyberGhost" als auch "ProxiFy" funktionieren über die genannte Mobilfunkverbindung; mit teils überraschenden Ergebnissen ...

VPNige Reflektionen I

In den sog. Schurkenstaaten ist VPN verboten bzw. nur mit Registrierung möglich, wie kürzlich über den Iran zu lesen war. Der Key wird dann mit Sicherheit gleich bei den Überwachern zu hinterlegen sein. Hierzulande geht man natürlich etwas subtiler zu Werke, obwohl mittlerweile und ohne Richtervorbehalt bereits bei Ordnungswidrigkeiten der Provider zur Herausgabe von Passwörtern etc. verpflichtet ist. Oder zielführender noch, so können providerseitig und im voraus eilenden Gehorsam bestimmte, möglicherweise kritische Funktionen einfach intransparent geblockt werden.

Die Wende ...?

Nun bin ich ja eigentlich nur noch Anwender, kein Admin im professionellen Sinne mehr, auch wenn die Kontakte zu meinem ehemaligen Wirkungsbereich immer noch bestehen. Insofern finde ich es einerseits ganz toll, dass Microsoft nun "die wichtigsten Kritikpunkte vor allem der Firmenkunden adressieren"  möchte. Andererseits ist mir von mehreren größeren, gerade multinationalen Unternehmen bekannt, dass diese gerade von XP auf W7 umsteigen, oder noch nicht lange umgestiegen sind. Die final angedrohte Einstellung des XP-Supports durch Microsoft mag dabei keine unwesentliche Rolle spielen, gespielt haben.

Das "Recht" auf die Privatkopie

Ist die Privatkopie eigentlich "ein Recht"? Oder wird dieses Handeln im Grunde lediglich geduldet? Letzteres wohl und nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass eine Kontrolle, ein Nachweis der Verfehlung und dann möglicherweise zu exekutierende Sanktionen in diesem Privatbereich unverhältnismäßig wären.

Scannen etc.

Manche Dinge benötigen einen Anlass, um irgendwann dann weiter verfolgt zu werden, weil es grundsätzlich nützlich erscheint. Ab und zu besteht meinerseits der Bedarf, aus einem Buch etc. zu zitieren, wo (mir) der Text naturgemäß nicht in digitaler Form verfügbar ist. Abtippen ist natürlich möglich, bei längeren Texten fehlerbehaftet und grundsätzlich mühsam; heute wohl etwas um die Ecke.

Netzanonymität - CyberGhost

Das im letzten Blogeintrag zum Thema erwähnte Tool namens HHS-Elite ist eine Erfahrung wert, knapp dreissig Euro exakt. Der Unterschied zur kostenlosen Version ist marginal und auch sonst gestaltete sich der Einsatz eher sperrig bis unbefriedigend. Drei Punkte sind dabei besonders zu kritisieren; sollten bei einem "anderen" Tool adressiert werden:

Anonymität im Netz - IPs etc.

In einem vorangegangenen Blog, einer kleinen Einführung zum Thema mag meine Philosophie der eher passiv verstandenen Sicherheit ein Stück weit erkennbar geworden sein. Hier nun, und beinahe jede Blauäugigkeit beiseite gelegt, soll es nun doch etwas aggressiver weiter gehen, zum Kern aller Überwachungsmöglichkeiten, aller Angriffsszenarien vorgestoßen werden.

Schneller, höher, weiter

Bild: Bernd Ebert


Dieses "RAZR" der Firma Motorola (rechts im Bild) war damals, vor rund zehn Jahren "das" Kulthandy überhaupt. Die Kiddies waren hin und weg, während ich selbst irgend ein schnödes Nokia (sponsored by Company) nutzen durfte - geduldet auch privat, was dann eben den kleinen Unterschied macht(e), wenn es an's Bezahlen geht; damals kaum einer günstigen Flatrate unterworfen.

 

 

 

 

 

Shareware, Freeware - und was sonst noch anliegt

Die Übergänge sind fließend, was sog. Freeware, Shareware und rein kommerzielle Software betrifft. Gerade mit Blick auf die Funktionalität der Software, die Professionalität von Erstellung und Support, so braucht sich manches kleine Projekt nicht zu verstecken, steht dieses gern eine Nische adressierende "doing the job" im Vordergrund, ist schnöde Betriebswirtschaft im einfachsten Falle ein "nice to have", im Sinne einer schwarzen Null.

Naturstrom

Natürlich, mein/unser Beitrag zum Umweltschutz ist dahingehend lächerlich gering.

Natürlich, die Kilowattstunde kostet gar noch mehr als bei den Atomstromkonzernen.

Natürlich, der Strom im Haus, in der Straße kommt aus einer gemeinsamen Leitung.

Nur was bleibt uns kleinen Menschen ansonsten übrig, will man etwas tun, wenigstens ein wenig?

Natürlich, im einfachsten Falle wird das eigene Gewissen ein wenig beruhigt, ist doch der (eigene) Stromverbrauch schon weitgehend optimiert, kaum noch weiter zu senken?

Und wie man diese Tage den Nachrichten entnehmen kann, arbeiten unsere Volksvertreten bereits daran, die Förderung erneuerbarer Energien noch weiter zu reduzieren.

 

 

 

 

 

Fenster, die die Welt nicht braucht

Manchmal ist es wohl angesagt, konservativ zu sein; das unter medialem Getöse derzeit angekündigte Windows in der Version "8" scheint mir ein Kandidat für diese gewisse Verweigerung. Und dass es beinahe ein ungeschriebenes Gesetz ist, immer mal eine Version der Offenbarungen von Microsoft zu überspringen, dieses Denken darf im Hintergrund ebenfalls gern Pate stehen.

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