Songs&Sounds

G3 Live in Denver

Bild: Cover der DVD

Denver, mir selbst lediglich als Destination, als Durchgangsstation bekannt, im Sommer in Richtung Wilderness, den Riding-Trails und Tent-Areas, im Winter als Gateway zu den Skigebieten,  dieses Denver hat natürlich viel mehr zu bieten.

Negatives wie das Schulmassaker von Littleton (thematisiert in Michael Moores "Bowling for Columbine"), aber auch Positives aus Kunst und Kultur.

Letzteres und -zugegeben- sehr selektiv möge hier thematisiert werden.

 


And it's 1,2,3 what are we fighting for?

Der letzte Helicopter ...

Zehn Jahre in Afghanistan, zehn Jahre in einem Krieg der lange nicht so genannt werden durfte, gemäß Köhler-Doktrin und im Geiste der Struckschen Vorgabe lediglich zur Verteidigung unserer - sicher legitimen - Wirtschaftsinteressen geführt wird. Zehn Jahre Nation-Building, zehn Jahre Brunnen bohren, zehn Jahre neue Kreuzzüge; und kein bisschen weise(r).

2x Nina Hagen

Bildmontage: LP-Cover

Der medial viel beachtete Tod von Amy Winehouse sei ein Anlaß für eine immer mal notwendige Positionsbestimmung. Winehouse mag eine viel diskutierte, gar große Künstlerin gewesen sein, die damit einhergehende, mediale Vermarktung ihrer Drogensucht war es ebenso.

Aber Kunst und Kultur bilden, formen sich im Kopf des Konsumierenden, sind keine absoluten Wahrheiten. Mein "Fall" war die Kunst, die Musik von Winehouse nicht unbedingt.

 

(END)STATION SEHNSUCHT: TENNESSEE WILLIAMS ZUM 100.

„Die Glasmenagerie“ im Deutschen Fernsehen, schwarz-weiß. „Endstation Sehnsucht“ im Film, wie „Die Katze auf dem heißen Blechdach“, „Plötzlich, im letzten Sommer": Tennessee Williams habe ich verschlungen, schwarz auf weiß und in bewegten Bildern, manchmal atemlos das hinnehmend, was der Autor gerade schilderte, für mich manchmal Unglaubliches.

Ein Beitrag von Ruganer

JOAN BAEZ IST 70!

Blumen, virtuelle für Joan Baez, die heute, am Sonntag, 70 Jahre alt wird.

Die barfüßige Madonna aus gutem Haus mit guter Kinderstube, ja, für sie stand immer ein Hotelzimmer zur Verfügung, im Gegensatz zu dem, den Sie „gemacht“ hat: Bob Dylan, der Schmuddelfigur des Bürgertums, dem auch fast Siebziger.

Ein Beitrag von Ruganer

Voll fürn Arsch

Ja, "Codo" fand ich schon toll, den vordergründig simplen, zwischen Gefühl und (neudeutsch) alternativlosem Sachzwang oszillierenden Text genau so wie die Musik, auch wenn Annette da bereits Produzentin, nicht mehr primär Sängerin war. Und der Schwester, Inga, wurden später schon mal Sympathien für die RAF unterstellt.

"Songs for Political Action: Folkmusik, Topical Songs and the American Left 1926-1953"

35 Jahre Bear Family und damit auch 35 Jahre Bear Family Record, mit einzigartigen bis geschichtlichen Musik-Aufnahmen auf CD. Erstaunlich, selbst der Spiegel verweist auf dieses Phänomen, dieses Unikum der Musik-Geschichte, ein Weltunternehmen, beheimatet in einem bundesdeutschen Bauernhof! Und als Chef ein Wein-Händler!

Ein Beitrag von Ruganer

Zum Tod von Richard Wright

Ein SZ-Kommentar, ein Nachruf von Alexander Gorkow auf entsprechendem Niveau: Ja, auch dafür habe ich bislang die SZ gern gelesen. Dieser Text vom 16.09.2008 hebt sich ab vom Einheitsbrei der flüchtigen Registrierung einer Todesnachricht. Sicher, ebenfalls hier sehr speziell und insgesamt keinesfalls Mainstream, auch nicht die Musik, wenn man mal von "The Wall" als Titelhit absieht.

Seiten