Beschneidung

Judenblut

Open Zion benennt Rassismus, oder?

Ist das wirklich Rassismus? Oder lediglich eine sehr spezielle, gar eine gängige Art und Weise mit Blutspenden umzugehen. Soweit Israel tangiert sind die Worte wohl zu wählen. Aber der Text des von Peter Beinart verantworteten, partiell durchaus israelkritischen Blog macht es sich dann nicht so leicht und differenziert; wie über den ersten, kurzen Ansatz hinaus noch zu zeigen sein wird.

"In short, everyone quickly and tacitly agreed that the whole situation could probably be summed up in a single word: racism."

 

 

Reforestation

Ein Beitrag von Mondoweiss

 

Antisemitismus sei gesellschaftsfähig geworden, so wird es in diesen Tagen gern medial vermeldet. Und die drohende "Auswanderung" gleich mal mit in den Raum gestellt. Vielleicht ist die Erklärung von Gesellschaftsfähigkeit viel subtiler, scheint dieser neue Antisemitismus, der sog. sekundäre Antisemitismus namens "Israelkritik" einem  Perpetuum Mobile nahe zu kommen, erzeugt er doch permanent und beinahe wie von selbst immer neue Antisemiten; weltweit...

 

 

 


 

Abgesang auf das "Jüdische"

Zumindest ein antideutscher Kollateralschaden, wenn man dem ansonsten bedingungslosen, oft besinnungslosen Israelsupport Glauben schenken wollte. Seitdem sich "das Jüdische" via der Beschneidung anschickte, auch hierzulande Jahrtausende alte Riten und Gebräuche über den säkularen Staat, das Grundgesetz zu stellen, da gingen bei den eher bellizistisch orientierten "best friends" alle Alarmglocken an.

Bitte differenzieren!

Frau Merkel differenziert…, oder auch: Merkel vs. Augstein

“Antisemitismus ist, wenn man gegen Krieg oder Beschneidung ist?”

Nein, nein! Nicht von Frau Merkel der Spruch, sondern von einem Kommentator bei der ZEIT, wo die Moderation mittlerweile gar (zensierend?) zum Differenzieren auffordert; was aber weder Merkels Tenor aussagt, noch der von mir eingangs zitierte Kommentator beherzigt.

Der starke Tobac des Michael Wolffsohn

Das gängige Mantra: Israel, das Judentum und die jüdische Religion fallen in eins; den partiell gepflegten Gottesstaat eingeschlossen. Die Beschneidungsdebatte(n), gerade die in deutschen Landen und nach dem sog. "Kölner Urteil" rütteln nun doch erkennbar an diesem Postulat. Neue Koalitionen wohin man schaut und die eingeübten Feindbilder samt allfälliger Rhetorik werden schneller gewechselt als so manche Unterwäsche. Skurrile Querfronten sind erkennbar und gewollte, andauernde Gefolgschaft erfodert ein hohes Maß an relativierender Elastizität; natürlich ohne kritischen Blick in den Spiegel.