Antideutsche

Funkstille

Was mir aktuell beim Überfliegen der medial sich äußernden antideutschen Fauna und Flora, diesem bedingungslosen Israelsupport auffällt, das ist die beinahe vollkommene Abwesenheit der NSA-Thematik. Die findet in den Kreisen nicht statt; falls doch, dann sehr verdruckst und um die Ecke, in der Regel eher verzweifelt versucht, die gewohnten Feindbilder wenigstens ein wenig noch hochzuhalten.

Fast so schön wie "Bomb, bomb the Iran"

Endlich mal wieder ein veritabler Militärputsch! Lange mussten die entsprechenden Kreise hierzulande warten, ehe es Grund für neue Jubelstürme gibt, gerade was die per Definition Guten vs. die Bösen betrifft. Und die westliche Allianz macht sich gar noch Gedanken über Sanktionen gegen die Putschisten... Blasphemie!

Abgesang auf das "Jüdische"

Zumindest ein antideutscher Kollateralschaden, wenn man dem ansonsten bedingungslosen, oft besinnungslosen Israelsupport Glauben schenken wollte. Seitdem sich "das Jüdische" via der Beschneidung anschickte, auch hierzulande Jahrtausende alte Riten und Gebräuche über den säkularen Staat, das Grundgesetz zu stellen, da gingen bei den eher bellizistisch orientierten "best friends" alle Alarmglocken an.

Linke Buchtage vs. Laika Verlag

Zitat: "Die Zusammenstellung des Bandes insgesamt ist unserer Ansicht nach zu kritisieren. Statt die Vorgänge auf und um die Mavi Marmara aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten, wird eindeutig Position für die sogenannte Hilfsflottille bezogen. Dieses Buch verwehrt sich jeder Distanz, jeder abwägenden Analyse, die Kritik geht nur in eine Richtung und bedient antisemitische Ressentiments."

Taboulywood, die Vierte / Sprache als Vehikel

In einem anderen Blog, einem anderen Thread wurde an meinem Verhalten kritisiert, zu häufig die englische Sprache zu verwenden, auf englischsprachige Seiten zu verlinken. In dem konkreten Fall ensprang diese Kritik nach meinem Eindruck und primär einer bockig-trolligen Attitüde, sie sei dennoch hier zum Anlass genommen, einen bestimmten Aspekt dieses Verhaltens unter durchaus spezifischen Rahmenbedingungen zu betrachten.

Robert Kurz, die Juden und die Antideutschen II

Nicht zuletzt unter gleichem Titel, in thematisch nahen Texten hier abgehandelt war die grundlegende Intention bereits mehrfach Gegenstand der Reflektion. Sowohl das gewachsene, eigene Verständnis als auch die aktuellen israelischen Planspiele für einem Angriff auf den Iran, das (eher) Reagieren, beinahe Lavieren der US-Administration, seines Präsidenten bieten Anlass für weiteres Niederschreiben; Nachdenken, für Diskussionen im Freundes- und Bekanntenkreis, nicht zuletzt via der entsprechenden Internetforen.

Taboulywood, die Dritte / cheapens the Holocaust

Nun, die zwei vorherigen Beiträge hier zu Taboulywood, dem Biotop in der Diaspora, dieser sektiererhaft antideutschen und demzufolge, verständlicherweise überwiegend anonym agierenden Klärgrube waren nicht für die Frontseite geeignet. Wen das interessiert..., search and feel free. Der Text von Carlo Strenger auf "haaretz" jedoch und in Verbindung mit der aktuell, regierungsseitig vorgestellten Expertenstudie zum Thema "Antisemitismus", der ebenfalls medial beachteten Studie zur Unwissenheit, gerade der jüngeren Generation, was Auschwitz und den Holocaust betrifft, dies sollte hier einen gewissen Widerhall finden, kritisch reflektiert werden.

Robert Kurz, die Juden und die Antideutschen

Eine Situation, in der Israel lediglich als "ein Bauer auf dem Schachbrett des globalen Krisenimperialismus" zu erkennen ist beschreibt Robert Kurz im Januar 2009 - fast drei Jahre sind seitdem vergangen. Die mittlerweile eingetretenen, globalen Ereignisse einschließlich derer im Nahen Osten als lediglich eine Facette und herunter gebrochen auf die selektive Sicht deutscher Befindlichkeit; der Tenor dieser schlußendlich fragmentarisch bleibenden Gedanken hier im folgenden Text.

Taboulywood, die Zweite

Kein weiterer "flame" hier zu Taboulywood, aber möglicherweise das Entstehen einer Sammlung von Fragmenten, die erinnerungswert sind oder ggf. sich zukünftig auch mal als nützlich im Rahmen allfälliger Diskussionen gestalten könnten. Manche, gar viele Links  und die damit verbundenen Geschichten verschwinden ansonsten in den unerschöpflichen Tiefen des Internet; das wäre schade ...

Taboulywood, die Erste

Ein morbides Biotop in der Diaspora mit realen Menschen dahinter? Ja, offensichtlich...! Mehrfachnicks sollte man abkönnen und ein entsprechendes Niveauuhu - schon mal etwas unter Oberkante Klärgrube - kommt dazu. Aber eben Menschen auch dort , und bis auf den unvermeidlichen, schon mal Kreide fressenden Proll und Wasserträger - von dem bzw. über den noch zu reden sein wird - ist das Häuflein dort mit erheblicher (zumindest formaler, selektiver) Intelligenz gesegnet. Ein (gern laienhaftes) Psychogramm der einzelnen Charaktere mag hier in einem weiteren Beitrag folgen.