Armut

Die Menschen des Abgrunds

CD + Cover des Hörbuchs
Bild und Montage: Bernd Ebert



Bekannt sind Jack Londons große Romane wie "Ruf der Wildnis", "Wolfsblut" oder "Der Seewolf". Zukünftig aktueller werden könnte jedoch dieser hier vorgestellte Undercover-Bericht aus dem Londoner East-End um 1902 - wegen dem aktuellen reload dieser Verhältnisse...

 

 

 

Jenseits von Lampedusa

Wie hälst Du es mit Einwanderung, gar mit Asyl? Die Antworten dürften unterschiedlicher nicht ausfallen und soweit bei dem/der Antwortenden eine gewisse Intellektualität unterstellt, gar ein berufsoffizieller Status gegeben ist, so werden diese Einlassungen im günstigsten Falle differenziert sich darstellen, in der Regel eher relativierend bis unverbindlich bleiben. Betroffenheit dagegen geht immer ...

Dream On!

"Americans, dream on!" titelt die taz in Gestalt ihrer Chefredakteurin Ines Pohl. Der immer wieder beschworene "American Dream", der bröckelt ein wenig bis doch schon reichlich. Und gerade die Tage sprach ich mit einem, welcher in der Rüstungsindustrie arbeitet, gar einem amerikanischen Konzern. Dort wäre man für Mitt gewesen, der kann besser Krieg; möglicherweise ...

Lampedusa ist überall

Es sind ebenfalls Menschen, Schiffsbrüchige, dort bei Lampedusa oder vor den Kanaren, von denen man ab un zu hört, über die man schon mal lesen kann; in der Regel jedoch im Tenor des "wir" und "die", deren Schmarotzertum erkennend, deren Bestreben zu entlarven, es sich hierzulande in der sozialen Hängematte bequem machen zu wollen.

Mein (armes) Amerika

"Mein Amerika" fungierte hier bereits als Titelbild. Bill Brysons nette, meist kurzweilige Schreibe mag ich gern, er liebt das Land und seine Menschen, kritisiert dennoch den alltäglichen Wahnsinn, die extreme Bigotterie der amerikanischen Gesellschaft, des "american way of life". Aber Bryson ist (vielleicht wie nicht wenige in seinem Alter) ein bekennender Anhänger von Nostalgie, hat seinen Weg gemacht und darf sich nun etwas ausruhen, in in einer eher milden Perspektive verweilen.

Wenn Wölfe Kreide fressen

Der gemeine Konservative, der intellektuelle Konservative, der Wertkonservative - Panik, wohin man schaut. Die Geister, die sie im alternativen Sachzwang  riefen, diese Geister aus der Gruft schicken sich nun an, die eigenen Eltern zu fressen. Es dämmert denen, bis auf einen "Freie Bürger, freie Fahrt" FDPler vielleicht, dass der Rollback in das Mittelalter nur sehr wenige Sieger kennen wird.

Doomsday for Multi-level Governance

Der Hinweis auf den Tag des jüngsten Gerichts mag überzeichnet sein, schlußendlich winken lediglich Elend und Leid für immer mehr Menschen, geht es "danach" wieder stramm aufwärts und hierzulande überwiegen - bislang jedenfalls - die eher softigen Töne des besserwissenden Zuschauers, an dessen Wesen "die Welt" ein weiteres mal genesen wollte.

Das akademische Proletariat

Der Begriff vom akademischen Proletariat, so alt er möglicherweise sein wird,  drängte sich erstmals 2007, im sued-cafe, der damaligen Community der SZ  in das grelle Licht meiner gesteigerten Aufmerksamkeit Als halbwegs gut situierter Bildungsbürger, der sein Geld eher mathematisch-technisch verdiente, die Datenbanktheorien des EdgarF.Codd in SQL überführen konnte, Microsofts ActiveDirectory im Umfeld eines multinationalen Unternehmens pflegen durfte, so war meine Wenigkeit darüber hinaus bis 1998/99 Sympathisant bzw. Wähler der Grünen  und vielleicht unbewußt dieser verrohenden Mittelschicht gemäß der aktuellen Heitmeyer Studie potentiell nahe, sarrazinesken Gedanken und der Verortung von "Schuldigen" wohl ebenfalls.

SPENDE, das unbekannte Mäzentum der Kleinen Leute

Vor ein paar Tagen definierte ein Freund im Telefonat den Hintergrund christlicher vorweihnachtlicher Spendenbereitschaft der 'Kleinen Leute' für die 'Dritte Welt' - sozusagen die 'Entwicklungshilfe von unten' aus Deutschen Landen - wie folgt :

"Die Armen in den Reichen Ländern finanzieren die Reichen in den Armen Ländern"

Ein Beitrag von Armin

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