Linke

Geht der "TAZ" in drei Jahren das Geld aus?

Eigentlich, und nach den von mir an anderer Stelle regelmäßig kommentierten Auflagenzahlen der IVW wäre für mich das Neue Deutschland (ND) ein ernsthafter und sehr aktueller Kandidat für das mediale Dahinscheiden. Nun sieht es möglicherweise nach einem Kopf-an-Kopf Rennen mit der taz aus ...

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Kurze Wahlnachlese

An diesen -gefühlt- 768 Blogs beim Freitag vor (und nach) den Bundestagswahlen 2013 habe ich mich kaum beteiligt, keinen Blog selbst verfasst. Nicht- oder gar Falschwählen ist dennoch immer eine Überlegung wert, den hehren Budenzauber der alternativlosen Postdemokratie nebst Sachzwang gern eingeschlossen. Mehr wäre dann auch schon zuviel - Ehre ...

Jutta Ditfurth über Ulrike Meinhof

Mit dem Namen von Ulrike Meinhof wird primär Terrorismus, Mord und ganz allgemein Kriminalität verbunden; im einfachsten Falle Linksradikalismus. Es gab ein Leben der Ulrike Meinhof vor dem 14. Mai 1970 (dem Tag der Baader-Befreiung) und es gibt eine zeithistorische Figur, deren Spuren von Jutta Ditfurth in ihrer Meinhof-Biografie nicht nur mit "Dokumentationsfuror", sondern ebenfalls mit einer gewissen Empathie nachgezeichnet werden.

Wenn Wölfe Kreide fressen

Der gemeine Konservative, der intellektuelle Konservative, der Wertkonservative - Panik, wohin man schaut. Die Geister, die sie im alternativen Sachzwang  riefen, diese Geister aus der Gruft schicken sich nun an, die eigenen Eltern zu fressen. Es dämmert denen, bis auf einen "Freie Bürger, freie Fahrt" FDPler vielleicht, dass der Rollback in das Mittelalter nur sehr wenige Sieger kennen wird.

Die Linke im Fegefeuer

Da sind sie wieder, die selbsternannten Geisterjäger, und das sog. Sturmgeschütz... ist mitten d'rin. Jetzt sind die Personen an der Reihe, werden medial zum virtuellen Schafott geführt; letztens war es noch die "falsche" Begrifflichkeit, die selektiv, sehr einseitig mit (beinahe) allem Negativen dieser Welt verbunden wurde. Bei den sonstigen Lichtgestalten und fürsorgenden Systemen, die uns alle so wohltuend so altruistisch begleiten.

Nachtreten oder richtig stellen?

Der Freitag bringt es, meine (mangels journalistischem Vermögen) ungesagten Worte. Und wie Stefan Heym (als Mohr, der seine Schuldigkeit getan hatte) vom politischen und medialen Mainstream dann mitgespielt wurde, das habe ich nicht vergessen. Ja, es gab viele dieser Mohren in der Nachwendezeit, als die FDJ-Sek's etc. sich anschickten, gaaanz unschuldig in den (erweiterten) GroKo-Parteien nun die neue Demokratie bauen zu wollen. Keinen (grab your own nose) Blick zurück, versteht sich.

Selbstmord aus Angst vor dem Tod?

Und täglich gib uns alte/neue NRW-Spekulationen. Wenn sich also - Jamaika (nur vorerst) mal ausgeschlossen - die FDP keinesfalls an alte, Wehner'sche Pendler-Traditionen erinnern lassen will, so hat nun die SPD das Heft des Handelns wirklich allein in der Hand. Ja, diesen Sachverhalt, diese Tatsache muss man fairerweise und vollkommen ohne Ironie doch zugeben; ohne die SPD geht erst mal nichts in NRW.

Klären wir erst mal "unsere" Verhältnisse

Fidel lebt übrigens noch, Onkel Ho ist leider schon tot, DDR und Stasi haben formal ebenfalls vor rund zwanzig Jahren abgedankt. In Afghanistan wird weiter und erwartbar in noch größerer Zahl gestorben. Die FDP nickt im Bund finanzpolitisch alles ab, wogegen sie sich gestern noch vehemend verwahrte und Merkel rettet alternativlos die Euro-Welt, verpfändet die nächsten Generationen an die Banken, die Besitzenden. In diesen Kontext sollten, ja müssen die politischen Gespräche bis hin zu den sog. Koalitionsverhandlungen in NRW doch eingebunden werden; oder?

Quo vadis Linke?

Diese Frage wird uns nun beinahe endlos, zumindest für die nächsten Jahre begleiten. Nachdem in den letzten Tagen - wohl aus der grünen "Fraktion" - sowohl die Linke als auch die FDP und letztere zumindest partiell in die extremistische Ecke gestellt wurden, da bietet sich ein Blick auf Theorie und Praxis beinahe zwangsläfig an.

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