Piraten

Kurze Wahlnachlese

An diesen -gefühlt- 768 Blogs beim Freitag vor (und nach) den Bundestagswahlen 2013 habe ich mich kaum beteiligt, keinen Blog selbst verfasst. Nicht- oder gar Falschwählen ist dennoch immer eine Überlegung wert, den hehren Budenzauber der alternativlosen Postdemokratie nebst Sachzwang gern eingeschlossen. Mehr wäre dann auch schon zuviel - Ehre ...

Die Piraten waren gestern - hierzulande

Die Piraten hierzulande hatten ihre Chance. Aber vielleicht sollten sie zu schnell, schneller als damals die Grünen eingenordet werden, fanden das -zumindest in Teilen und bis zum aktuellen Vorsitzenden- nicht einmal ganz schlecht. Und die gesellschaftlichen, die sozialen Verhältnisse sind hierzulande wohl noch nicht reif für einen "Grillo" - und das gar in Taten, nicht nur in wohlfeilen Worten.

Piraten und andere Minderheiten

Bild: Bernd Ebert

Die Berliner Wahlen sind vorbei, die Piraten mit beinahe sensationeller Stimmenzahl in das Abgeordnetenhaus und in diverse Bezirksvertretungen gewählt.

Nicht dass die CDU geschockt wäre, oder die FDP weniger Stimmen bekommt als eine Rechtspartei; nein, die etablierten Bürgerversteher von der SPD über die Grünen bis hin zu den Linken sind schockiert, schicken die medialen Wadenbeisser an die Front der veröffentlichten Meinung.


 

 

 

Piraten ante portas

Wenn Wahlen etwas Substantielles ändern könnten, wären sie bereits verboten; Blasphemie gegenüber hehrer, demokratischer Teilhabe oder simpler Fakt? Nachdenken über die Zukunft und außerhalb der Leitlinien des alternativlosen Sachzwanges steht jedenfalls unter grundsätzlichem Generalverdacht; die Piraten als Partei eher weniger, sie sind bestenfalls pseudodemokratische Folklore, oder?