Volkszählung

Ich wünsche nicht gezählt zu werden

Der Titel zum Blog, frei nach einem Text anläßlich der Volkszählung von 1987, dem Jahr der letzten, großen Ausforschung; und damals noch mit den Grünen auf der "richtigen" Seite der Barrikade. Der Autor: Hoimar v. Ditfurth und es lohnt sich, diesen Text heute, nach Jahrzehnten wieder neu zu lesen, zu verinnerlichen. Die Technik ist vorangeschritten, die ganz große Keule der Einschüchterung, der Disziplinierung wird aktuell nicht geschwungen, die eh' schon vorhandenen Daten weitgehend und bestenfalls "konsolidiert". Schöne, neue Welt also, oder?

Volkszählung 2011

Es geschah aber in jenen Tagen, dass eine Verordnung vom Kaiser Augustus ausging, den ganzen Erdkreis einzuschreiben.

Diese Einschreibung geschah als erste, als Cyrenius Statthalter von Syrien war. Und alle gingen hin, um sich einschreiben zu lassen, ein jeder in seine Stadt.

Es ging aber auch Josef von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judäa, in Davids Stadt, die Bethlehem heißt, weil er aus dem Haus und Geschlecht Davids war, um sich einschreiben zu lassen mit Maria, seiner Verlobten, die schwanger war. (Lk. 2,1-5)

Netter Besuch vs. Neonazis als Volkszähler

Eine neue, nicht vollkommen unwichtige und ansonsten doch harmlose (wer nichts zu verbergen hat...) Volkszählung steht vor der Tür. Schließlich möchten diejeigen, die grundsätzlich und per Definition nur unser Bestes wollen, lediglich mal schauen, wo staatliche Infrastruktur ohne zuviel Geschrei der Betroffenen noch weiter eingeschränkt werden kann.

Eine kurze Geschichte von fast allem - 04

Wegen der doch schon etwas massiveren Erkältung, gepaart mit einem unangenehmen Reizhusten fällt mir weitergehende Reflektion und ironische Bissigkeit zur Zeit etwas schwer. Andererseits gibt es diese Tage so einige Meldungen, bei denen der Kopf und die Hände über der Tastatur kaum ruhig bleiben können. "Go ahead" - lesend zumindest: