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Exit Strategy - Rette sich wer kann!

Dass Springer sich erkennbar aus dem Print, dem papiernen Geschäft zurückzieht, dass will wohl verstanden sein, bietet zumindest Anlass für Spekulationen. Und dabei ist noch nicht einmal bekannt geworden, ob das erst vor wenigen Wochen eingeführte Pay-Modell der Bildzeitung überhaupt erfolgreich ist. Faszinierend ...

Vom Durchhalten

Die letzten Tage des Mai 2011 war geprägt vom Kämpfen und Sterben in Afghanistan. Sinnlos, wie von Beginn an, aber immer den schlußendlichen Sieg vor Augen, weil man sich ja auf der richtigen Seite wähnt. Die zweite Maihälfte war ebenfalls geprägt von dem regierungsamtlichen Postulat, zukünftig noch intensiver und in jedem Falle weltweit die eigenen (Wirtschafts)interessen mit jeder dazu notwendigen, militärischen Gewalt durchsetzen zu wollen.

Der Freitag in Ambivalenz

Die Wochenzeitung "Der Freitag" hat nach wie vor meine kritische Sympathie, nicht zuletzt in diesem Beitrag , der Teilnahme an dem Leseprojekt zum Ausdruck gebracht, auf eine für meinen persönlichen Medienkonsum relevante Ebene gehoben. Gerade auch die versuchte, teilweise durchaus gelungene Verbindung von Redaktion und Community ist sicher wegweisend; zukünftig für (beinahe alle) Printmedien und natürlich als win/win-Konstellation ebenfalls für ambitionierte Communities.

Ungarn ante portas

In der Freitags-Community gibt es wieder mal Zoff. Der eher vordergründige Anlass war ein türkischer Moslem, gar noch Mustafa mit Namen, an dem bzw. an dessen Beiträgen sich die (einige) abendländische Fundamentalisten so richtig abarbeiteten, in Teilen gar ereiferten. Den Splitter im Auge natürlich übersehend, waren diese Entrüsteten nicht nur mit der intensiven Teilnahme an den entsprechenden Threads beschäftigt. Nein, auch mit diesem "Herr Lehrer, ich weiss was" haben sie wohl die Redaktion mit Beschwerden überzogen, sich diese einmal mehr zum Einschreiten genötigt sah. Heute mittag war mal wieder ein Thread mit diversen Beiträgen verschwunden; und mir platze der virtuelle Kragen.