NYT

Rolling on, rolling off ... NYT

My sweet media "There must be some kind of way out of here, said the joker to the thief. There's too much confusion, I can't get no relief" (Jimi Hendrix)

That's right Jimi, you've got yours, but the media, they can get no relief. And their flagship is slightly turning the page, another page on this horrible science fiction book; goes free, ending a subscription experiment.

Eine erfolgreiche Bezahlschranke?

Natürlich, die "New York Times" spielt in einer anderen Liga als "derFreitag" So wird bei der NYT bereits seit Jahren und recht kreativ mit den entsprechenden Bezahlmodellen gearbeitet; zumindest experimentiert. BigMoney darf das, kann das wie auch hierzulande. Die Abos laufen gut, so ist zu hören; in 2013 sind sie um 19% gestiegen, ist zu lesen. Fragt sich nur, auf welcher Basis? Und in welcher Relation zum Gesamtumsatz bzw. Gewinn der Mediencompany.

Sechs Jahre später

Aus der New York Times, vom heutigen Tage und mit einem irritierenden Blick auf entgleisende Maßstäbe und Relationen unserer christlich-abendländischen Leitkultur. Wer zählt die Millionen Menschen, die immer neuen Kollateralschäden; und wo sich dort im Irak nichts von dem, von den Atomwaffen fand, wofür bzw. wogegen "unsere" damalige Oppositionsführerin, nach meiner Erinnerung, sich bereits 2003  gern eingereiht hätte, in den Chor einer Koalition der Willigen. Mittlerweile und nun keine Oppositionsführerin mehr, freut sie sich gar öffentlich über den Tod eines Menschen, hätte allen Grund, anläßlich dieser Geschichte hier sich eher in einer (so hört man doch immer wieder?) familiär sozialisierten, christlichen Demut zu üben.