NoTina

15 Dez 2012

Fundraising

Submitted by ebertus

Diese Tage war in der taz zu lesen, dass die Wochenzeitung "Der Freitag" finanzielle Probleme hat, sparen muss. Nun sollte dennoch umgehend konstatiert werden, dass der Freitag ein Investorenobjekt ist, bei dem die finanziellen Probleme im Grunde lediglich Wegemarken sind, schlimmstenfalls in einer (Teil)abschreibung des eingesetzten Kapitals münden. Als Spiegel-Erbe wird der Investor dies mit Sicherheit verkraften. Zwei andere Aspekte wiegen nach meinem Dafürhalten jedoch schwerer, sind substantieller in ihren Auswirkungen, aber auch Fragestellungen.

12 Dez 2012

"Thank you very much for receiving me at this moment of solidarity and crisis. I am a musician, not a diplomat, and so I shall not waste this precious opportunity on niceties of protocol. I appear before you as a representative of the fourth Russell Tribunal on Palestine and in that capacity I am representing global civil society. By way of preamble I should say my remarks here today are not personal or driven by prejudice or malice, I am looking only to shed some light on the predicament of a beleaguered people"

26 Nov 2012

Bitte differenzieren!

Submitted by ebertus

Frau Merkel differenziert…, oder auch: Merkel vs. Augstein

“Antisemitismus ist, wenn man gegen Krieg oder Beschneidung ist?”

Nein, nein! Nicht von Frau Merkel der Spruch, sondern von einem Kommentator bei der ZEIT, wo die Moderation mittlerweile gar (zensierend?) zum Differenzieren auffordert; was aber weder Merkels Tenor aussagt, noch der von mir eingangs zitierte Kommentator beherzigt.

19 Nov 2012

Hitler's Secret Backers

Submitted by ebertus

Wenn der Text zu diesem kleinen Buch in irgend einem rechten Portal erschienen wäre, ja dann wäre die Intention klar, "deutsches Reinwaschen" angesagt. Nur ist Tom Segev ein anerkannter israelischer Historiker und Haaretz eine bekannte, mediale Stimme in Israel; leider zunehmend via Paycontent. Ein Artikel also von den zehn, welche nach Anmeldung dort im Monat frei zu lesen sind.

8 Nov 2012

Dream On!

Submitted by ebertus

"Americans, dream on!" titelt die taz in Gestalt ihrer Chefredakteurin Ines Pohl. Der immer wieder beschworene "American Dream", der bröckelt ein wenig bis doch schon reichlich. Und gerade die Tage sprach ich mit einem, welcher in der Rüstungsindustrie arbeitet, gar einem amerikanischen Konzern. Dort wäre man für Mitt gewesen, der kann besser Krieg; möglicherweise ...

21 Okt 2012

"ebertus, Sie schreiben schlecht" - diese schnöde Wahrheit, attestiert von einer Bloggerin welche mir nur virtuell, eher wenig bekannt ist und die gerade (andauernd) ihre Sommerpause betreibt. Ja, was soll mann dazu sagen? Betroffen sein, überrascht? Sich entschuldigen? Meine Antwort wäre:

"Am Monatsende war und ist bei mir das Geld für dieses halbwegs angenehme Leben auf der Bank. Und ohne eine einzige Zeile Schöngeistiges, Hochqualitatives oder tiefschürfend Geschwurbeltes je zu Papier, auf den Bildschirm gebracht zu haben".

1 Okt 2012

Netzanonymität - CyberGhost

Submitted by ebertus

Das im letzten Blogeintrag zum Thema erwähnte Tool namens HHS-Elite ist eine Erfahrung wert, knapp dreissig Euro exakt. Der Unterschied zur kostenlosen Version ist marginal und auch sonst gestaltete sich der Einsatz eher sperrig bis unbefriedigend. Drei Punkte sind dabei besonders zu kritisieren; sollten bei einem "anderen" Tool adressiert werden:

18 Sep 2012

Das gängige Mantra: Israel, das Judentum und die jüdische Religion fallen in eins; den partiell gepflegten Gottesstaat eingeschlossen. Die Beschneidungsdebatte(n), gerade die in deutschen Landen und nach dem sog. "Kölner Urteil" rütteln nun doch erkennbar an diesem Postulat. Neue Koalitionen wohin man schaut und die eingeübten Feindbilder samt allfälliger Rhetorik werden schneller gewechselt als so manche Unterwäsche. Skurrile Querfronten sind erkennbar und gewollte, andauernde Gefolgschaft erfodert ein hohes Maß an relativierender Elastizität; natürlich ohne kritischen Blick in den Spiegel.

24 Aug 2012

... nimmt der Minister flüsternd den Bischof beim Arm". Soweit Reinhard Mey vor einigen Jahren  in einem nach wie vor aktuellen, zunehmend relevanter werdenden Liedtext. Der Rollback in die Feudalgesellschaft wird nicht nur durch die sog. Neoliberalen verbrämt propagiert. Immer dabei sind andere Teilhaber der Macht, die Religionen; und in genau dieser Form von Mittelalter bis Frühzeit. Die Beschneidungsdebatte führt diesen Sachverhalt vor unser aller Augen auf aktuelle und dennoch neue Höhen.

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