Krieg

Abzugspanik

Rette sich, wer (bezahlen) kann; und Frankreich hat sich bereits für diese Variante entschieden. Krokodilstränen werden nun vergossen, die ökonomische Seite der zunehmend panischen Absetzbewegung in den Vordergrund gestellt. Nur, was haben wir, was haben unsere Führer dort gesucht? Was, außer der zugegebenen, weltweiten Verteidigung unserer Wirtschaftsinteressen?

And it's 1,2,3 what are we fighting for?

Der letzte Helicopter ...

Zehn Jahre in Afghanistan, zehn Jahre in einem Krieg der lange nicht so genannt werden durfte, gemäß Köhler-Doktrin und im Geiste der Struckschen Vorgabe lediglich zur Verteidigung unserer - sicher legitimen - Wirtschaftsinteressen geführt wird. Zehn Jahre Nation-Building, zehn Jahre Brunnen bohren, zehn Jahre neue Kreuzzüge; und kein bisschen weise(r).

VON DEMOKRATIE UND NOTAR BOLAMUS

Demokratie hat wieder Hochkonjunktur?

Natürlich haben sie Sorge, nein, Angst, hier bei uns, in Deutschland, in Europa, vor dem Bürger, der das mit der Demokratie allzu ernst nimmt. Der den diversen selbsternannten Eliten verschiedener Vorzeige-Länder die Rechnung aufmacht und auf Begleichung der Demokratie-Schuld dringt.

Ein Beitrag von Ruganer

Märchenstunde vs. Kunst

Ende Januar wird eine breite Mehrheit als DDR-gemäße, sehr große Koalition im deutschen Bundestag für die Fortsetzung des Isaf-Mandats in Afghanistan votieren. Eine kritische Auseinandersetzung findet nicht statt. Schlimmer noch, im Vorfeld und zur Einstimmung der am Straßenrand jubelnden Bevölkerung werden neue, alte Formen der Verabschiedung der tapferen Kämpfer mit mit Tschingderassabum zelebriert.

Marlene im Fronttheater

Als heute die ersten Meldungen aus Afghanistan über die jüngste Guttenberg-Show auf uns Medienbürger herabrieselten, da musste ich spontan an Oskar Matzerath denken. Nein, diesmal nicht an die Szene mit Maria und dem Brausepulver sondern an das Fronttheater. Sind wir schon wieder soweit? Müssen telegene, extrovertierte Menschen incl. dem sie begleitenden Schowmaster dort - und für die Heimat - das Fronttheater aufführen? Ist das bereits wieder so ernst oder wird aus dem vielfältigen Leid die mediale Gaudi extrahiert?

Der Krieg...würde dann auch stattfinden

Hier ist der komplette Beitrag zu lesen, Nachvollziehbarkeit eingeschlossen.

Lucas Zeise - einer der wenigen Gründe noch ab und zu die papierne FTD zu kaufen - schreibt auch immer mal wieder in der JW. Der aktuelle, etwas längere Beitrag bringt die bestehende Situation sehr gut auf den Punkt, macht mögliche Strategien und real erwartbare Entwicklungen deutlich.

Mangel, wohin man auch schaut

(Fast) alles wird knapp, Mangel herrscht wohin man auch schaut. Die sog. Überflussgesellschaft steht zur Disposition, der Untergang des christlichen Abendlandes ist wieder einmal sehr nahe. Böse Horden aus der arabisch/asiatischen Hemisphäre bedrohen nicht nur "unsere" Leitkultur - nein - nicht weniger als die schnöde Existenz eines führenden Industrielandes steht auf dem Spiel; mittelalterliche, gar beinahe Steinzeitverhältnisse drohen.

"Haltet den Dieb" - die Jagdsaison ist eröffnet

Ist das hier noch die Washington Post? Die "Post" u.A. von Bob Woodward?

Zur Menschenjagd freigegeben, zum Abschuß in beinahe jeder beliebigen Form. Wie kann man diesen, via einer (seriösen?) Zeitung verbreiteten Text anders nennen? Die Aggressions- bzw. Leidensschwelle derer, die "haltet den Dieb" rufen geht kontinuierlich nach unten. Der Text von Thiessen liest sich derart apokalyptisch, dass man unwillkürlich an die Brandreden von Bush und Co. kurz nach 9/11 erinnert wird. Kaum verwunderlich schlußendlich, denn Marc A. Thiessen durfte seinerzeit den Redenschreiber für GWB geben.